© Schwäbische Zeitung - 31.05.2011

Oberschwabens Protestanten treffen sich in der Dobelmühle
Der 120. Evangelische Oberschwabentag blickt bei Aulendorf auf lange Tradition zurück

 

Aulendorf (sz) -

 

An Christi Himmelfahrt beginnt um 10 Uhr in der Dobelmühle bei Aulendorf der 120. Evangelische Oberschwabentag. Der Regionalkirchentag blickt auf eine Tradition seit 1891 zurück und bietet auch in diesem Jahr ein vielfältiges Programm für alle Generationen mit aktuellen Themen, spirituellen Angeboten und hochkarätigen Referenten.

 

Programm startet mit Gottesdienst

„Trotzdem gut“ – Unter diesem Motto hat Pfarrerin Katharina Rilling aus Bad Waldsee mit ihrem Team für den evangelischen Oberschwabentag ein vielfältiges Programm vorbereitet.

 

Am 2. Juni beginnt der Regionalkirchentag in der Dobelmühle um 10 Uhr mit einem Festgottesdienst, den Schuldekan Frank Eberhardt und der Posaunenchor Friedrichshafen gestalten werden. Nach dem Mittagessen gibt es zahlreiche Workshops und Gesprächskreise zum Thema der Jahreslosung: „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem“. Die Besucher erfahren dort etwas über Formen der gewaltfreien Kommunikation oder über den Umgang mit Lebenskrisen. Wer möchte, kann auf einem Erlebnisweg „mutige Schritte“ wagen.

 

Wie in jedem Jahr gehört zum Oberschwabentag ein „Markt der Möglichkeiten“ ein Infopark nach dem Modell der Kirchentage. Auf die jüngsten Teilnehmer warten ein Kinderprogramm, ein Spielmobil und ein altes Feuerwehrauto. Wer eher Ruhe sucht oder das persönliche Gespräch, kommt auf der Terrasse vor dem Bistro auf seine Kosten. Die Veranstaltung endet gegen 16 Uhr.

 

 

© Schwäbische Zeitung - 31.05.2011

Freuten sich über ein gelungenes Belcanto-Konzert (von links): Kuno Högerle (Trompete), Alexia Kirschner (Flöte), Johanna Schurer (Sopran) und Wolfgang Schmitt (Moderator) und Kantor Ralf Klotz. Sz-Foto: Göppel

Exzellent: Chor erntet stürmischen Beifall
Belcanto feiert zehnjähriges Bestehen – beim Konzert erklingt neues Werk von Ralf Klotz

 

Von Brigitte Göppel

 

Biberach -

 

Belcanto heißt übersetzt „schöner Gesang“ – das gleichnamige Biberacher Vokalensemble hat beim Chorkonzert „Cantate Domino - 10 Jahre Belcanto“ am Samstag seinem Namen alle Ehre gemacht. Unter der Leitung von Kantor Ralf Klotz boten die 15 Sängerinnen und Sänger mit Werken von Bach, Händel, Rheinberger, Distler und Klotz den Zuhörern in der Biberacher St. Martinskirche ein herausragendes Geburtstagskonzert.

 

Mit „Cantate Domino canticum novum“ von Heinrich Schütz wurde das Festkonzert für Chor, Trompete, Sopran und Orgel eröffnet. Die Besucher erhielten einen ersten Eindruck von der Facettenvielfalt und dem stimmlichen Umfang des Ensembles.

 

„Musik hören ist ein Genuss, Musik machen eine Gnade“, sagte Moderator Wolfgang Schmitt zu Beginn. Welche Gnade Belcanto zuteil geworden ist, zeigten diese mit „Freut euch alle, singt mit Schalle“ von Johann Sebastian Bach und dem zweiteiligen Werk „Dextera Domini“ von Joseph Rheinberger sowie „Wie der Hirsch schreit“ von Hugo Distler.

 

Solistische Meisterleistung

Gefühlvoll und unter die Haut gehend präsentierte Belcanto „Cantate Domino canticum novum“, diesmal von Vytautas Miskinis sowie „Jubilate Deo universa terra“ von LàszlÌ\u00B2 Halmos. Solistische Meisterleistungen zeigten Alexia Kirschner (Flöte) und Johanna Schurer (Sopran) mit „Jubilate Domino omnis terra“, komponiert von Bachs Vorbild, Dietrich Buxtehude. Begleitet wurden die Musikerinnen von Kantor Ralf Klotz an der Orgel. Von der Empore aus ließen die Sopranistin Johanna Schurer und der Trompeter Kuno Högerle die Arien „Lascia ch`io pianga“ und „Bright Seraphim“ aus der Händel-Oper „Rinaldo“ erklingen.

Nach der Pause jubilierten die Solisten mit Bachs „Ouvertüre B-Dur“ . Mit „Lobet den Herren allezeit“ von Lorenz Maierhofer wechselte der Chor in den moderneren Lobgesang.

 

Spannung lag bei der Welturaufführung des von Ralf Klotz komponierten „Ich lobe dich, Herr, errettet durch deine Barmherzigkeit“ in der Luft. Dabei hatte man den Eindruck, dass Klotz das Werk Belcanto auf den Leib geschrieben hatte. Ein modernes und festliches Werk, in dem Solo- und Chorgesang perfekt harmonierten.

 

Es folgten vier Jazzkanons von Ulrich Führe und vier Motetten von John Rutter. Als krönenden Abschluss des fulminanten Konzerts hatte Chorleiter Klotz „Bleib bei mir, Herr, der Abend bricht herein” von William Monk gewählt. Bei genauem Hinhören, konnte man den ein und anderen Besucher leise mitsingen hören. Mit einem mehrminütigen Applaus bedankte sich das Publikum bei den exzellenten Musikern für das herausragende Konzert und Belcanto bedankte sich mit zwei Zugaben.

 

© Schwäbische Zeitung - 29.05.2011

Segen: Löschwagen bekommen Wasser ab

Segen: Löschwagen bekommen Wasser ab

Freiwillige Feuerwehr Ochsenhausen hat beim „Käsfest“ gleich doppelten Grund zur Freude

 

Von Susanne Kirchner

 

Ochsenhausen

Ganz unter dem Stern des „Käsfests“ der Feuerwehr hat der Samstagabend in Ochsenhausen gestanden. Zwei glänzend neue Löschfahrzeuge, deren Frontseiten feierlich von bunten Blumengirlanden geschmückt waren, gaben besonderen Anlass zur Freude: Sie verrichten in Zukunft in vielfältigen Einsatzbereichen zum Schutze der Bürger Ochsenhausens und Umgebung ihren Dienst.

 

Publikum hat seinen Spaß

Feuerwehrleute, Angehörige und Besucher bevölkerten den Hof des Gerätehauses, um dort die Segnung der beiden modernen Löschfahrzeuge zu feiern. Die humorvolle Rede des Ochsenhausener Kommandanten Torsten Koch kam gut an beim Publikum und wurde mit viel Gelächter quittiert. Sie endete in der symbolischen Übergabe von zwei überdimensionierten Schlüsseln.

 

Im Anschluss bekamen die Einsatzwagen eine ordentliche Ladung Weihwasser ab, als Dekan Sigmund Schänzle und Pfarrer Jörg Schwarz die Fahrzeuge segneten. Der Ochsenhausener Spielmannszug musizierte zur Unterhaltung unter freiem Himmel.

 

Am Vorabend des „Käsfests“ sind acht Mitglieder der Ochsenhauser Feuerwehr mit einer Auszeichnung überrascht worden: Klaus Patzelt, Thomas Müller, Oliver Lutz, Franz Mayer, Dietmar Binder, Willi Ebinger, Theodor Kösler und Markus Binder wurden für ihr Engagement bei der Freiwilligen Feuerwehr geehrt.

 

© Schwäbische Zeitung - 25.05.2011

Foto Leitungsteam: v.l. M. Lutz, K. Held, C. Traub, F. Ohmann (es fehlt H. Hirschle). Foto pr.

Notfallseelsorger bestätigen ihr Leitungsteam

Landkreis Biberach / sz (sz) -

 

Die Mitarbeiterversammlung der Notfallseelsorge im Landkreis Biberach hat die Vertreter der ehrenamtlichen Notfallseelsorger im Leitungsteam neu gewählt. Christa Traub (Uttenweiler) und Fred Ohmann (Berkheim) werden weitere drei Jahre die Belange der Ehrenamtlichen im Leitungsteam der Notfallseelsorge vertreten und den beiden hauptamtlichen Leitern Dekanatsreferentin Kerstin Held und Pfarrer Markus Lutz zur Seite stehen. Ebenso vom katholischen Dekanat ins Leitungsteam beauftragt ist Diakon Hans-Jürgen Hirschle (Bad Buchau).

 

Die Notfallseelsorge im Landkreis Biberach wird vom katholischen Dekanat und vom evangelischen Kirchenbezirk getragen. Sie ist „erste Hilfe für die Seele“ in Notfällen und Krisensituationen und wird bei Bedarf von den Einsatzkräften angefordert. Etwa 55 Ehrenamtliche verschiedener Berufsgruppen arbeiten im Landkreis Biberach in der Notfallseelsorge mit. Sie kommen zu Menschen, die ein Unglück getroffen hat.

 

Wer Interesse an weiteren Informationen oder an der Ausbildung und Mitarbeit hat, kann sich in der Geschäftsstelle des Dekanats Biberach melden:

 

Kolpingstraße 43 in Biberach,

Telefon:07351/182130,

Fax:07351/18213505,

oder E-Mail an dekanat.biberachdontospamme@gowaway.drs.de.

Ansprechpartnerin ist Dekanatsreferentin Kerstin Held.

© Schwäbische Zeitung - 23.05.2011

Betreuung: Ein „Juwel“ soll schließen
Der bestehende Kindergarten Talfeld hat eine Bestandsgarantie bis zum Jahr 2013


Von Mark Hildebrandt
Biberach -

 

Der Bau der Kinderkrippe im Talfeld im südlichen Bereich der Telawiallee ist beschlossen (wir berichteten). Ein dreizügiger Kindergarten für 60 Kinder soll voraussichtlich 2013/14 folgen, sagt Biberachs Erster Bürgermeister Roland Wersch. Parallel werden weitere Kindergärten ausgebaut. Der bestehende evangelische Kindergarten Talfeld in der Talfeldstraße hingegen, sagt Wersch „hat keine Perspektive mehr“. Er passe als eingruppiger Kindergarten nicht mehr ins Gesamtkonzept.


Im bestehenden Kindergarten Talfeld gibt es eine Gruppe mit 25 Kindern, die zwei Erzieherinnen auf einer Fläche von etwa 170 Quadratmetern betreuen. Neben dem Gruppenraum gibt es unter anderem eine Küche, ein Lesezimmer und einen Matratzenraum sowie ein großes Außengelände.


Es gibt eine Bestandsgarantie, die bis zum Jahr 2013 läuft, sagt Konrad Stark vom Amt für Bildung, Betreuung und Sport. Ob der Kindergarten übergangsweise weiter Bestand haben könnte, ist noch offen. Sicher ist laut Wersch, dass er nicht dauerhaft fortbestehen wird: „Wir schließen den Kindergarten ja nicht aus einer schlechten Laune heraus, sondern weil das Gebäude in einem schlechten Zustand ist und eine eingruppige Betreuung nicht mehr sinnvoll ist.“


Dekan Hellger Koepff, Vorsitzender des evangelischen Gesamtkirchenbeirats sagt, dass es Gespräche mit der Stadt Biberach gibt: „Wir haben gegenüber der Stadt für alle Kindergärten in unserer Trägerschaft Position bezogen. Da die Verhandlungen derzeit laufen, können wir diese aber nicht offenlegen.“ Eingruppige Kindergärten seien wirtschaftlich anders zu bewerten als mehrgruppige. Mit der großen Außenanlage und der jetzigen Besetzung, so Koepff, „ist der Kindergarten Talfeld für die Kinder natürlich ein Juwel.“


„Das sind offene Prozesse“

Auch für die Eltern habe er eine „hohe Bedeutung“. Auf die Frage, ob es möglich sei, dort vielleicht eine zweite Gruppe einzurichten, antwortet Koepff: „Das müsste man sich mal anschauen.“ Auf der anderen Seite sei das Gebäude recht alt, und, sagt Koepff, „wir müssen das auch im Gesamtzusammenhang mit dem Neubaugebiet sehen.“ Generell gelte: „Das sind offene Prozesse.“


Trägerfrage ist noch offen

Wer Träger des neuen Kindergartens wird, ist noch unklar, sagt Roland Wersch: „Die evangelische Kirche würde das gerne übernehmen, aber es gibt noch keine abschließenden Gespräche.“ Bis zum Frühjahr 2012 soll es Einigkeit geben, „allein schon wegen der Planungssicherheit.“ Klar ist: 85 Prozent
der Investitionskosten übernimmt die Stadt, 15 Prozent die Kirche. Im laufenden Betrieb schießt die Stadt mittlerweile 93 Prozent zu und übernimmt auch noch Verwaltungskosten. Insgesamt hat die Stadt Biberach für das Jahr 2010 für die Kinderbetreuung ein Defizit von 4,7 Millionen Euro, fast doppelt so
viel wie noch 2002.

 

 

 

Kommentar
Die Idee muss überleben
Von Mark Hildebrandt

Der Kindergarten Talfeld sei ein Juwel, sagt der evangelische Gesamtkirchengemeinderatsvorsitzende Hellger Koepff. Das stimmt. Die Einrichtung ist ein kleines Paradies mit viel Raum und Erzieherinnen, die
ganz besonderen Wert auf das Wohl der Kinder legen. Aber: Juwelen sind nun mal teuer. Es ist verständlich, dass die Stadt in Kooperation mit anderen Trägern keine Einrichtungen finanzieren möchte, die im Vergleich mit anderen Modellen als zu teuer gelten. Man darf nicht vergessen: Seit 2002 haben sich die Kosten der Stadt für die Kinderbetreuung fast verdoppelt.


Wenn der Kindergarten Talfeld schließt, könnten manche das als Vertreibung der Kinder aus dem Paradies verstehen. Doch die Einrichtung, so sagt die Stadt, rechne sich nicht – und die Gemeinde kassiert keine Steuern, um Schätze zu horten. Denn wenn auch ein anderer Name an der Tür steht, den
Großteil der Zeche zahlt nun mal die Stadt Biberach. Bei allem Verständnis für diese Rechnung: Wichtig ist es, die Werte zu retten, die hinter dem Kindergarten Talfeld stehen. Das sind neben anderen das Wohl des Kindes, die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit in der Gruppe und das Miteinander nicht nur der Kinder, sondern auch der Eltern. Eltern und Erzieherinnen sollten es als Pflicht sehen, sie auch im neuen Kindergarten zu leben. Damit der jetzige Talfeld-Kindergarten wenigstens als Idee fortbesteht.

 

 

© Schwäbische Zeitung - 18.05.2011

Der Kirchenpfleger, Bernhard Unterweger, übt den Umgang mit dem Feuerlöscher. (Foto: pr)

Übung: Feuerwehr zeigt, wie man löscht

 

Mitarbeiter der Kirchengemeinde und des Kindergartens besuchen Fortbildung

 

Wain / sz

 

„Zünde an dein Feuer, Herr, im Herzen mir. Hell möge es brennen, lieber Heiland dir“ – mit diesem Lied hat für zirka 45 Mitarbeiter der evangelischen Kirchengemeinde und des Kindergartens Paulinenpflege in Wain eine Fortbildung zum Thema Arbeitssicherheit begonnen.

 

Nach der Begrüßung von Pfarrer Ernst Eyrich, der als Notfallseelsorger auch Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Wain ist, wurde den Versammelten als erstes die Frage gestellt, wo sich in der Michaeliskirche und im Gemeindehaus die Feuerlöscher befinden. Nachdem dies zur Zufriedenheit aller geklärt wurde, ergriff der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Wain, Gerhard Walcher, das Wort. Er erklärte wie man sich im Falle eines Feuers zu verhalten hat. Dabei ging er besonders auf die Fragen ein, an welcher Stelle man einen Feuerlöscher in einem Gebäude findet und wie man ihn bedient, sowie welcher Feuerlöscher sich für die Bekämpfung welcher Art von Brand eignet. Außerdem wurden verschiedene Methoden der Brandbekämpfung vorgestellt und der Gebrauch einer Löschdecke erklärt.

 

Im zweiten Teil der zirka 60-minütigen Veranstaltung wurde es praktisch. Jeder der wollte, durfte den Umgang mit einem Pulver-Feuerlöscher üben. So manch einer war ziemlich erstaunt, mit welcher Wucht das feine Pulver aus dem Tank herausgepresst wird und noch mehr, wie schnell und in welch großem Umkreis es sich ausbreitet. Am Schluss demonstrierten Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, wie man einen Fettbrand löscht, wenn zum Beispiel ein Topf auf dem Herd in der Küche Feuer fängt. Hierfür zeigten sie, was passiert, wenn man ein solches Feuer mit Wasser löscht. Eine mindestens zweieinhalb Meter hohe Stichflamme stieg auf.

 


(Erschienen: 18.05.2011 18:50)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

© Schwäbische Zeitung - 17.05.2011

Manfred Schütz (von links) und Inge Vollers werden von Dornahof-Chef Albrecht Weil und Sabine Rau, Vorsitzende der Mitarbeitervertretung, in den Ruhestand verabschiedet. (Foto: privat)

Schütz und Vollers treten Ruhestand an

 

Altshausen / sz

 

Dornahof-Chef Albrecht Weil verabschiedete in einer kleinen Feierstunde Diakon Manfred Schütz nach über 40-jährigem Dienst in der Betreuung und Inge Vollers nach 16 Jahren Teilzeittätigkeit im Hofladen und in der hauswirtschaftlichen Unterstützung der Bewohnerschaft im Heimbereich in den Ruhestand.

 

Im Beisein einer großen Zahl von Mitarbeitenden aus allen Teilen des Einrichtungsverbunds Dornahof würdigte Weil die großen Verdienste von Inge Vollers und Manfred Schütz. „In 40 Jahren hat sich das Hilfefeld wesentlich weiterentwickelt – am Dornahof auch sichtbar durch die umfassende Gebäudesanierung insbesondere in den 1970er und 1980er Jahren. Sie können stolz auf ihren Beitrag dazu blicken. Dabei stand und steht für Manfred Schütz der Mensch im Vordergrund, wo er herkommt und welches sein Weg ist“, sagte Weil.

 

Zuverlässigkeit und stets ein freundliches Wort – so charakterisierte Weil den Dienst von Inge Vollers rückblickend: 16 Jahre in der Gärtnerei und im hauswirtschaftlichen Bereich im Haus 4. „Sie übergeben das Haus wohlbestellt an ihre nachfolgenden Kolleginnen und können beruhigt in die nächste Lebensphase treten“, so Weil weiter. Mitarbeiter und Dienststellenleitung übergaben Abschiedsgeschenke und wünschten Gesundheit und Zufriedenheit im Ruhestand.

© Schwäbische Zeitung - 11.05.2011

Musik hilft Christuskirche - Benefizkonzert ist am Sonntag 15.05.2011


Bad Saulgau / sz

 

Am Sonntag, 15. Mai, um 18 Uhr lädt die Evangelische Kirchengemeinde zu einem Kirchenkonzert in die Christuskirche ein. Der Eintritt ist frei. Spenden sind für die Neugestaltung der Christuskirche bestimmt.

 

Die verschiedenen Musikgruppen der Gemeinde haben sich zusammengetan, um mit diesem Benefizkonzert einen weiteren Baustein zur Finanzierung der im Advent 2010 eingeweihten Kirche beizutragen.

 

Mit der mehrfach preisgekrönten Sopranistin Laura Pfeiffer, der Flötistin Elvira Jann, Ekkehard Keil am Violoncello und dem Klarinettisten Peter Fernholf wirken mehrere Solisten mit. Den Orgelpart übernehmen Gerhard Merz, Eberhardt Rapp und Stephan Günzler. Norbert Langhammer begleitet am E-Piano. Das Blockflötenensemble des Kirchenchors eröffnet das Konzert mit einer Intrade. Ein Blechbläserquartett des Posaunenchors bringt eine Partita zum Lied „Wunderbarer König“ und ein Stück aus dem Sommernachtstraum von Mendelssohn zur Aufführung. Das Vokalensemble Mobile trägt Musik aus der Renaissance vor, „Matona mia cara“ von Orlando di Lasso und „Come again“ von John Dowland. Der Kirchenchor unter Leitung von Hanne Aichler singt den 90. Psalm von Mendelssohn und den 66. Psalm von Orlando di Lasso. Für die Kirchenrenovierung fehlen noch rund 30 000 Euro. Die Reihe der Benefizkonzerte wird am Samstag, 21. Mai, um 18 Uhr mit einem Konzert des Blechbläserensembles Albstadt fortgesetzt.