Evangelische Erwachsenenbildung

"Das ist einer Stadt Bestes und ihr allerprächtigstes Gedeihen, ihr Wohl und ihre Kraft, dass sie viele gute, gebildete, vernünftige, ehrbare, wohlerzogene Bürger hat“.
                                                                            Martin Luther


Seit jeher nehmen in der Evangelischen Kirche die Bildungsbemühungen einen breiten Raum ein. So forderte bereits 1524 Martin Luther die „Ratsherrn aller Städte deutschen Landes“ dazu auf Schulen einzurichten und die Bildung voranzutreiben.


Dabei ging es ihn zum einen darum, dass Christen fähig werden ihren eigenen Glauben zu verstehen, um ihn eigenverantwortlich und mündig vertreten zu können. Es ging ihm um Glaubens- und Gewissensbildung, Persönlichkeitsreifung und Mündigkeit der Christen. Zum anderen betonte er aber auch die weltliche Bedeutung von Bildung, die dem Staat und den Bürgern zum Wohl und zum Nutzen gereicht, was allein schon Antrieb genug sein sollte um gute Schulen und Bildungsmöglichkeiten zu finanzieren.


Grundsätzlich gilt, dass Bildung ein Schlüssel zur guten und verantwortlichen Gestaltung der Gegenwart und der Zukunft ist. Für den Einzelnen und das Gemeinwohl. Für die Evangelische Kirche und unsere Gesellschaft.


Die Evangelische Kirche kommt deshalb ihrer Bildungsverantwortung vor Gott und für die Menschen in christlicher Verkündigung und Unterricht, in den Kirchengemeinden und im bürgerlichen Gemeinwesen nach.

 

Sie eröffnet mit der Evangelischen Erwachsenenbildung die Möglichkeit neues Wissen, Einsichten und Erfahrungen zu erhalten und unterstützt die Menschen bei der Suche nach Lebensorientierung und Lebensgestaltung.