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Gebete

Im Gebet Gott begegnen

Im Gebet Gott begegnen

Im Gebet Gott begegnen

"Das Gebet ist ein Reden des Herzens mit Gott..." so hielt es bereits der württembergische Reformator Johannes Brenz fest. Denn es geht beim Gebet um den persönlichen, aber auch um den gemeinschaftlichen Austausch mit Gott. Sagen was einen gerade von Herzen bewegt, bitten wo Nöte oder Mangel herrschen, Danken wo die Freude und Fülle des Lebens erfahren wird...das alles hat seinen Platz im Gebet und noch mehr.


Dabei gibt es keine Regel oder Normen wie ich persönlich mit Gott sprechen soll, was ich vorbringen darf oder was nicht. Die ganze Bandbreite meines Lebens darf und soll im Gebet vorkommen. Da einem aber immer wieder die Worte im Gespräch mit Gott fehlen können - etwa weil die Not so groß ist, dass man nichts sagen kann oder weil man für die eigenen Gefühle keine Worte findet - gibt es auch feste Gebete wie etwa das Vaterunser oder den Psalm 23. Sie und auch die anderen vorformulierten Gebete helfen einem ins Gespräch mit Gott zu kommen. 


Vaterunser

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name,
dein Reich komme,
dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit,
in Ewigkeit,
Amen.

Psalm 23

Der Herr ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue,
und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquicket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße,
um seines Namens willen.
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch,
im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl
und schenkest mir voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang
und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
Amen.



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