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Kirchengemeinde Erolzheim-Rot

Christuskirche in Rot

Christuskirche in Rot

Christuskirche in Rot

Die evangelischen Kirchengemeinde Erolzheim-Rot liegt am Rande des Kirchenbezirkes Biberach zwischen Ochsenhausen und der Kirchengemeinde Kirchdorf. Zu ihr gehören die 5 bürgerlichen Gemeinden Erlenmoos, Erolzheim, Gutenzell-Hürbel, Rot an der Rot und Steinhausen. Zur Zeit hat sie ca. 1200 Gemeindeglieder. Die meisten davon leben in Erolzheim.


Auf dem Gemeindegebiet stehen zwei Kirchengebäude. Die 1951 mit Mitteln  des lutherischen Weltbundes gebaute Diasporakirche in Erolzheim und die 1968 errichtete Christuskirche in Rot. Das Pfarrhaus befindet sich in Rot an der Rot,  es ist ein Neubau bei der Christuskirche geplant.


Die evangelische Kirchengemeinde Erolzheim-Rot wurde im Jahr 2005 aus Teilen der Kirchengemeinde Ochsenhausen und der Gesamtkirchengemeinde Kirchdorf/Rot gegründet. Ihre Anfänge gehen aber weit ins 19. Jahrhundert zurück.


Als im Zuge der Säkularisation das Kloster in Rot an den evang. Graf Ludwig zu Wartemberg überging, gelangten die ersten evangelischen Christen in die Gegend. Hauptsächlich waren dies staatliche und herschaftliche Beamte und Angestellte. Der erste Gottesdienst fand bereits im Jahr 1805 im damaligen Speisezimmer des Klosters statt. Um 1840 lebten ca. 30 evangelische Gemeindeglieder in Rot. Im Jahr 1881 wurde von Graf Erbach, dem Nachfolger des Grafen Ludwig von Wartemberg, ein Betsaal im Kloster zur Verfügung gestellt. Zur dieser Zeit wurde wohl auch die evangelische Konfessionsschule in Rot gegründet. In den 30er Jahren des 20. Jh. verkaufte der Graf viele seiner Landgüter an die württembergische Landsiedlung. Diese vergab das Land weiter an evangelische Bauern aus dem Unterland. So entstand z.B. die Siedlung Boschen.
In Erolzheim lebten zu dieser Zeit nur eine Handvoll ev. Christen. Dies änderte sich jedoch schlagartig als in Folge des Krieges eine große Anzahl von Flüchtlingen in der Gegend von Erolzheim angesiedelt wurden. Damit diese Gottesdienste halten konnten, wurde im Jahre 1951 die Diasporakirche gebaut, eine sogenannte "Notkirche" nach Plänen des Bauhausarchitekten Prof. Dr. Otto Bartning. In Rot folgte im Jahre 1968 die Christuskirche, ein fünfeckiger Zentralbau. Allerdings verlagerte sich das Zentrum der Kirchengemeinde durch den Aufstieg der Firma Liebherr in den 70er und 80er Jahren von Erolzheim bzw. Rot nach Kirchdorf. Dies änderte sich erst wieder durch die Gründung im Jahre 2005.


Heute ist ein reges Gemeindeleben entstanden, das für alle Altersgruppen etwas zu bieten hat.


Nähere Informationen finden sie auf der Homepage der Kirchengemeinde: www.kirche-erolzheim-rot.de


Reformationsjubiläum