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Kirchengemeinde Pflummern-Heiligkreuztal

Evang. Kirche in Pflummern

Evang. Kirche in Pflummern

Evang. Kirche in Pflummern

Die evangelische Kirchengemeinde Pflummern-Heiligkreuztal, im äußersten Westen des Kirchenbezirkes Biberach gelegen, ursprünglich zum Dekanat Blaubeuren, dann zum Dekanat Münsingen gehörig, zeichnet aus, dass sie zu den ältesten evangelischen Kirchengemeinden im katholisch geprägten Oberschwaben gehört.


Im Jahre 1565 durch den Ortsregenten Caspar von Carpffen reformiert, lebten die Evangelischen in Pflummern über nahezu drei Jahrhunderte hinweg allein auf weiter Flur, ringsum von Katholiken umgeben. Ödenwaldstetten im Norden, Rottenacker im Osten und Mägerkingen im Westen waren die nächstgelegenen evangelischen Pfarreien, wo man sich, je nach Bedarf, einen Ehepartner besorgte. Verwandtschaftliche Beziehungen zu diesen Orten bestehen bis zum heutigen Tag. Im 19. Jahrhundert kam zur Pfarrei Pflummern eine ausgedehnte Diaspora hinzu: die Evangelischen von Zwiefalten, Riedlingen, Buchau, Saulgau, Mengen und Scheer wurden damals von Pflummern aus betreut. Sie sind in den „Diasporakirchenbüchern" verzeichnet, wo bei gelegentlichen Nachfragen zwecks Ahnenforschung von Pflummern aus Auskunft gegeben werden kann. Infolge der Zunahme der evangelischen Bevölkerung in den genannten Orten und Städten wurden die „Filialisten" nach und nach in die Selbständigkeit entlassen.


Übrig blieb im 20. Jahrhundert die Doppelpfarrei Pflummern / Heiligkreuztal mit ein und demselben Pfarrer, aber jeweils eigenen Strukturen (Kirchengemeinderat, Kirchenpflege etc.):


Pflummern als evangelisches Stammland mit den in der Diaspora lebenden Evangelischen in Grüningen, Friedingen, Ittenhausen, Dürrenwaldstetten und Ohnhülben.


Heiligkreuztal als Zentrum der Diasporachristen von Andelfingen, Binzwangen, Wilflingen, Billafingen, Egelfingen und Emerfeld, im Jahre 1847 mit einem ersten Gottesdienst am „heiligen Pfingstfeste" im Nonnenchor installiert, nach 3 jährigen Verhandlungen, nachdem die Nonnen im Jahre 1844 abgezogen waren. Die „außerordentlichen Diasporanen" von Langenenslingen, zu Hohenzollern gehörig und immer schon von Pflummern aus betreut, kamen erst 1950 offiziell zu Heiligkreuztal hinzu, ein absoluter „Glücksfall" der Geschichte, da man ohne die zahlreichen Evangelischen in Langenenslingen wohl schon längst keine eigenständige Kirchengemeinde mehr wäre.


Beide Pfarreien installierten 1973 einen Kirchengemeinderat (5 gewählte Mitglieder aus Pflummern, 4 aus Heiligkreuztal) und eine Kirchenpflege in Pflummern. Seither gibt es in dieser Beziehung keine Doppelstrukturen mehr.


  • Es gibt keine festgelegten Termine für Taufgottesdienste. Es kann in der Regel in jedem Gottesdienst eine Tauffeier stattfinden. In Ausnahmefällen kann auch am Samstag- oder Sonntagnachmittag eine Tauffeier stattfinden.
  • Der Konfirmandenunterricht, zu dem jeweils nach Ostern eingeladen wird, findet einjährig statt, meistens eine Gruppe in Pflummern im Konrad Villinger Gemeindehaus, eine in Langenenslingen in der Grundschule. Der Konfirmationsgottesdienst ist in Pflummern, vierzehn Tage vor Ostern am Sonntag Judika um 9.30 Uhr. Falls eine zweite Konfirmationsfeier notwendig ist, findet diese eine Woche später, am Sonntag Palmarum statt.
  • Traugottesdienste finden in der Regel in der Kirche zu Pflummern statt, da der Nonnenchor in Heiligkreuztal (ca. 50 Sitzplätze) zu wenig Plätze bietet.
  • Der Gottesdienst bei Bestattungsfeiern in den Außenorten findet in der Regel nach Absprache in den jeweiligen katholischen Kirchen bzw. Kapellen statt.

Wollen Sie mehr über die Kirchengemeinde erfahren oder haben Sie weitere Fragen? Hier finden sie witere Informationen:


Pfarramt

Ansprechpartner

Gottesdienstorte, -zeiten und Gebäude der Kirchengemeinde


Oder Sie können hier alle Informationen als pdf-Datei herunterladen:

Informationen zur Evang. Kirchengemeinde Pflummern-Heiligkreuztal

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