© Schwäbische Zeitung 31.07.2018

Mit einem Gottesdienst hat das "Hölzle" begonnen. Foto: Aylin Duran

Im Hölz­le-Thea­ter gib­t's die­ses Mal Michl aus Lön­ne­ber­ga
Ferienwaldheim startet mit Gottesdienst - Kinder sind voller Vorfreude und Erwartungen

adu 31. Juli 2018

Biberach - Endlich ist es wieder so weit: Das Ferienwaldheim Hölzle öffnet seine Pforten und bietet über 1100 Kindern und Jugendlichen in den Sommerferien eine abwechslungsreiche Zeit. Neben einem Geländespiel und dem Freibadtag gibt es eine gruselige Nachtwanderung. Langeweile ist selbstverständlich fehl am Platz, Spiel und Spaß sind garantiert - eine wundervolle Möglichkeit, neue Freundschaften zu schließen.

Zum Auftakt hielt Daniele Bleher einen Gottesdienst im Freien. Dabei erfuhren die Kinder und Jugendlichen auch das Thema des diesjährigen Theaters, das alle zwei Tage für die Kinder aufgeführt wird: Michel, der nette Schelm aus Lönneberga.

Bevor es für die Besucher nach Ende des Gottesdiensts die Möglichkeit gab, sich die Mägen mit Köstlichkeiten wie Grillfleisch, Pizza und Zuckerwatte zu füllen, bedankte Steffen Mohr sich für die zahlreichen Besucher - so viele Menschen habe er lange nicht mehr beim Eröffnungssonntag gesehen.

Kinder, Eltern und Mitarbeiter zeigten sich zufrieden: Während die jüngeren Besucher die Namen ihrer Gruppenleiter in Erfahrung bringen und Spielangebote nutzen konnten, waren die Eltern an den Biertischen in Gespräche vertieft.

Und auch die Mitarbeiter waren glücklich, dass es endlich wieder losgeht im Hölzle. "Es ist wie eine Familie", findet Kasimir Ben Salah. Maximilian Woog sagt: "Es ist die Abwechslung aus Spaß und Zusammenhalt. Die lange Geschichte des Hölzles verbindet uns." Aus der Arbeit nehme man viel Erfahrung mit nach Hause. Doch die Hölzlemitarbeiter haben so viel Freude an ihren Aufgaben, dass sie diese nicht wirklich als Arbeit ansehen. So freut sich jeder, wenn es nun wieder losgeht.

 

© Schwäbische Zeitung 30.07.2018

Ende der Dienstzeit in Laupheim: Pfarrer Hermann Müller, gefolgt von der Kollegin Martina Servatius und Dekan Koepff, nach dem Gottesdienst beim Auszug aus der Kirche. Foto: Axel Pries

"Übe­r­all wird sich eine Lü­cke auf­tun"
Wohlwollende Worte bei Abschiedsgottesdienst und Empfang für den scheidenden Pfarrer Hermann Müller

Von Axel Pries 30. Juli 2018

Laupheim - Es war beinahe ein Gottesdienst, wie er alle Sonntage gehalten wird - aber nur beinahe. Als Pfarrer Hermann Müller am Sonntag in der evangelischen Kirche die Stufen zur Kanzel hinaufschritt, tat er es zum letzten Mal als eingesetzer Pfarrer in Laupheim. Es war sein Abschiedsgottesdienst. Pfarrer Müller schaute auf vollbesetzte Kirchenbänke herunter, auf denen auch Vertreter des öffentlichen Lebens und der Kirchenverbände Platz genommen hat - unter ihnen Dekan Hellger Koepff, der den Geistlichen offiziell entpflichtete und für den Ruhestand segnete.

"Das Wort Christi wohne mit seinem ganzen Reichtum bei euch!" Diese biblischen Worte gab der Dekan dabei dem scheidenden Pfarrer mit und verwies auf die doppelte Bedeutung hinter dem Satz: als Zukunftswunsch wie auch als Hinweis auf die segensreiche Arbeit Müllers in Laupheim. Denn der habe sich in den 17 Jahren in Laupheim auf vielseitige Weise um die 4000-köpfige Gemeinde gekümmert und einen warmen Umgang mit den Menschen gepflegt. "Sie haben durch Ihren Dienst das Wort Gottes bei ihnen wohnen lassen", stellte Dekan Koepff in seiner Ansprache fest, in der er auch mit launigen Worten auf die Predigten einging, für deren Lebendigkeit Pfarrer Müller bekannt ist: "Sie stehen da oben und strahlen!", sagte der Dekan und stellte letztlich unter dem Beifall der Besucher fest: "Es war gut, dass wir Sie als Pfarrer haben." Beim anschließenden Empfang im Gemeindehaus fügte er noch hinzu: "Sie haben Ihren Beruf aus der Berufung heraus eingebracht." Auch Pfarrerin Martina Servatius, die den Gottesdienst nach der Entpflichtung Müllers weiterführte, betonte: "Da ist vieles, wofür wir dankbar sind."

Pfarrer Müller nahm seine letzte ordentliche Kanzelpredigt - in den nächsten drei Wochen wird er in Laupheim noch als Urlaubsvertretung zur Verfügung stehen - auch zum Anlass für einen Rückblick auf seine Tätigkeit in Laupheim. Besonders der Umgang mit den Menschen habe ihm viel gegeben, sei erfüllend gewesen. Und auch, wenn das Pfarrbüro selbst ihm viel Arbeitseinsatz abverlangt habe, habe er Kraft aus dem Umgang mit den Menschen ziehen können. "Es war eine erfüllende Aufgabe, glauben Sie mir!"

Auf eine "klare, unaufgeregte, fürsorgliche und außerordentlich wertschätzende Art," habe der Pfarrer in Laupheim gearbeitet, lobte auch Oberbürgermeister Gerold Rechle ihn bei dem Empfang im Gemeindehaus. Dort waren viele Vertreter des öffentlichen Lebens versammelt. Auch Rechle erinnerte an die vielen Arbeitsfelder, auf denen Müller aktiv war - von der Jugendarbeit bis zur Notfallseelsorge. "Überall wird sich eine Lücke auftun."

Für den Ruhestand, den Müller und seine Ehefrau Heidrun in der alten Heimat Heidenheim erleben wollen, mache er sich keine Sorgen, sagte Dekan Koepff in einem Grußwort: "Herrmann Müller ist ein Genussmensch. Er glaubt und lebt gerne."

© Schwäbische Zeitung 28.07.2018

Pfarrerin Cornelia Schmutz und Gemeindereferentin Andrea Hoffmann freuten sich mit vielen Christen eine ökumenische Andacht feiern zu können und damit "Traum"-hafte Ferien zu beginnen. Foto: Wolfgang Lutz

"Geh aus mein Herz und su­che Freu­d'"
Mit einer ökumenischen Andacht an den Schwarzachtalseen in die Ferien gestartet

Von Wolfgang Lutz 28. Juli 2018

Ertingen - "Sommerträume - meine Täume", unter diesem Motto stand eine ökumenische Andacht zum Ferienbeginn an den Schwarzachtalseen in Ertingen. Singen, beten, musizieren, meditieren und vor allem Gott loben in freier Natur, dieses Angebot von Pfarrerin Cornelia Schmutz und Gemeindereferentin Andrea Hoffmann stieß auf großes Interesse und dabei wurde Ökumene von vielen Christen beider Konfessionen eindrucksvoll gefeiert.

"Heute ist ein Tag, um auf die beginnenden Ferien zu schauen", so Silke Renz. Dabei müsse man sich fragen, was wünschen wir uns für die kommende Zeit, was haben wir für Träume. Kinder und Jugendliche wollen zum Beispiel den Schulstress in der Ferienzeit vergessen, Erwachsene haben den Wusch gesund zu bleiben und träumen von einer Weltreise oder von einem Partner. "Alle haben Träume", so Pfarrerin Cornelia Schmutz. "Wovon träumen Sie alle hier, was wünschen Sie sich?", stellte sie die Frage an die Mitfeiernden. Gerade vor so einer eindrucksvollen Kulisse wie an den Schwarzachtalseen, mit dem glänzenden Wasser und der üppigen Natur, könne man sich eigene Gedanken durch den Kopf gehen lassen. Während auf der Klarinette "The Rose" erklang, rief sie dazu auf: "Schließen Sie die Augen, gehen Sie in sich."

In den Ferien, in der Freizeit habe man ganz andere Wünsche und Sehnsüchte, so Gemeindereferentin Andrea Hoffmann, man wolle einfach mal raus aus der Tretmühle. "Für uns, für alles Zeit haben - einfach traumhaft." Es liege an jedem einzelnen, wie er damit umgehe, was er daraus mache. Wichtig sei auch sich mit Gemeinschaften und Begegnungen zu beschenken. Gerade hiervon könne man lange Zeit zehren.

So hat diese ökumenische Andacht sicher dazu beigetragen, dass alle Mitfeiernden einen traumhaften Ferienbeginn erlebten. Dazu zählte dann auch anschließend das gemeinsame Beisammensein beim Grillen und vor allem bei der Pflege von Gemeinschaft.

© Schwäbische Zeitung 25.07.2018

Aus drei wird eins: Die evangelischen Kirchengemeinden Stadtpfarrkirche (l.), Heilig-Geist-Kirche (oben r.) und Bonhoefferkirche (unten r.) fusionieren zum 1. September. Fotos: Gerd Mägerle

Aus drei Kir­chen­ge­mein­den wird eine
Bei der evangelischen Kirche steht eine Fusion an - Was das für die Gläubigen bedeutet

 
Von Gerd Mägerle 25. Juli 2018

Biberach - Große Veränderungen stehen bei der evangelischen Kirche in Biberach an: Zum 1. September fusionieren die bislang eigenständigen Kirchengemeinden Stadtpfarrkirche, Heilig-Geist-Kirche und Bonhoefferkirche zu einer einzigen Gemeinde. Sie trägt dann den Namen Stadt-Kirchengemeinde und umfasst rund 5000 Gläubige.

Die von der Evangelischen Landeskirche beschlossene Pfarrstellenkürzung sowie der Rückgang der Kirchenmitglieder führen auch vor Ort in Biberach zu Veränderungen. "Die Gremien der drei Kirchengemeinden haben in den vergangenen Monaten mehrfach getagt und die Fusion vorbereitet und beschlossen", sagt der evangelische Dekan Hellger Koepff.

Notwendig werde dies durch den Wegfall von Pfarrstellen: So sind bereits vor zwei Jahren 25 Prozent der Pfarrstelle der Heilig-Geist-Gemeinde entfallen, im September fallen 50 Prozent der Pfarrstelle in der Friedenskirche weg. Weil aber ein Pfarrer für etwa 1600 Gemeindemitglieder zuständig sein soll, muss der Zuschnitt der Gemeinden neu geregelt werden.

So schließen sich die Kirchengemeinden Stadtpfarrkirche, Heilig-Geist-Kirche und Bonhoefferkirche zusammen. Die Gemeinden Friedenskirche und Versöhnungskirche (Ummendorf) wiederum bleiben eigenständig, geben aber Teilbereiche an die fusionierte Stadt-Kirchengemeinde ab. Aus dem Bereich der Friedenskirche sind dies die Gemeindemitglieder aus Mittelbiberach, aus dem Bereich der Versöhnungskirche sind es die Gläubigen aus dem Bereich Rißegger Steige.

Bekannte Gesichter bleiben

Die neue evangelische Stadt-Kirchengemeinde wird dann über drei 100-Prozent-Pfarrstellen verfügen. Mit Dekan Hellger Koepff sowie den Pfarrern Ulrich Heinzelmann, Daniela Bleher und Johannes Schüz sind diese mit in Biberach bekannten Gesichtern besetzt. Die drei bisher selbstständigen Kirchengemeinden sind dann Pfarrbezirke, für die dann jeweils ein Pfarrer zuständig ist, wenn es um Seelsorge, Taufen, Trauungen und Beerdigungen geht.

"Ein Vorteil der neuen Struktur ist sicherlich, dass wir uns mit Vertretungsregelungen künftig leichter tun werden", sagt Dekan Koepff. Für die Gläubigen bedeutet dies aber auch den Abschied von manchen Gewohnheiten. "Wir werden nicht mehr in jedem künftigen Kirchenbezirk das Vollprogramm anbieten können", so Koepff. So sei die simultan genutzte Stadtpfarrkirche St. Martin sicher das Zentrum, während die Bonhoefferkirche durch die Inklusionseinrichtung von Mariaberg einen klar diakonischen Schwerpunkt habe, während die Heilig-Geist-Kirche durch den sie umgebenden Friedhof geprägt werde. Diese verschiedenen Schwerpunkte sollen künftig stärker betont werden.

"Viele Gläubige werden auch künftig von ihrem bekannten Pfarrer betreut, allerdings mussten einige Straßenzüge einem anderen Pfarrbezirk zugewiesen werden", sagt Koepff. Auch der Weg zum Gottesdienst könnte an manchen Tagen etwas weiter werden.

Verändern werden sich auch die Leitungsgremien. Bislang verfügt jede der drei Kirchengemeinden über einen eigenen Kirchengemeinderat. Deren gewählte 25 Vertreter bilden ab 1. September das Leitungsgremium der neuen Stadt-Kirchengemeinde. "Am 1. Dezember 2019 sind wieder Wahlen, dann werden wir den Kirchengemeinderat auf zwölf Mitglieder reduzieren", sagt Ulrike Werthmann, zweite Vorsitzende des Gesamtkirchengemeinderats Biberach. Das sei eine Erleichterung, weil es immer schwieriger werde, Ehrenamtliche für eine Amtsperiode von sechs Jahren zu finden.

Zentrales Gemeindebüro

Für die Stadt-Kirchengemeinde wird ab Herbst auch ein gemeinsames Gemeindebüro als zentraler Anlaufpunkt eingerichtet. Dieses wird sich im Maliweg 9 befinden. Die Pfarramtsbüros im Köhlesrain und in der Sandgrabenstraße werden aufgelöst. Die Kreise und Gruppen, beispielsweise die Seniorenkreise der bisherigen Kirchengemeinden, bleiben bestehen und finden zu den bekannten Terminen an den gewohnten Orten statt. Es soll aber eine Absprache der Verantwortlichen geben, um gemeinsame Ausflüge oder Fortbildungen zu organisieren.

Neben den Vorteilen der Fusion weiß Koepff auch um die Skepsis, die es bei manchen gebe. Für die nächsten Jahre sei das nun gefundene Modell sicherlich zukunftsfähig. "Ob es in zehn Jahren andere Strukturen geben wird, kann ich aus heutiger Sicht nicht sagen", so Koepff, "das müssen dann unsere Nachfolger entscheiden.

Für die Gläubigen, die aus Mittelbiberach zur neuen Stadt-Kirchengemeinde kommen, gibt es am Samstag, 28. Juli, ab 19 Uhr einen "Übergabe"-Gottesdienst in Mittelbiberach. Die Fusion selbst wird am Sonntag, 16. September, ab 9.30 Uhr in der Biberacher Stadtpfarrkirche mit einem "Fusionsgottesdienst" gefeiert.

 

© Schwäbische Zeitung 02.07.2018

Artikelbild Die Evangelische Kirchengemeinde hat Diakon Joachim Krämer (Zweiter von rechts) verabschiedet. Unser Bild zeigt ihn mit Pfarrer Hermann Müller, Helga Krämer und dem 2. Vorsitzenden des Kirchengemeinderats, Bernd Pfister (von links). Foto: Milena Hänisch

Ein Brü­cken­bau­er, der die Men­schen zum Glau­ben er­mu­tigt
Evangelische Kirchengemeinde Laupheim hat Diakon Joachim Krämer verabschiedet


Von Milena Hänisch 2. Juli 2018

Laupheim - Der festliche Abschiedsgottesdienst am Sonntag für Diakon Joachim Krämer stand ganz im Zeichen "der Gefühle des Dankens, des Rückblicks und des Abschiednehmens", wie Pfarrer Hermann Müller es in seiner Begrüßung formuliert hat. Die Mitglieder der Evangelischen Kirchengemeinde Laupheim begleiteten in großer Zahl den feierlichen Übergang des Diakons in den Ruhestand.

Joachim Krämer habe eine gewaltige Menge an Aufgaben nach Kräften erfüllt und dabei nie die Freude am Dienst in der Gemeinde verloren, sagte Pfarrer Müller. Der Diakon habe in den vergangenen 26 Dienstjahren unzählige Menschen aufgesucht, sie gefunden und versammelt und nicht zuletzt zum Glauben ermutigt. Pfarrerin Martina Servatius erinnerte mit den Worten des Prediger Salomo, dass ein Jegliches seine Zeit habe.

Joachim Krämer hielt ein letztes Mal die Sonntagspredigt und spendete der Gemeinde Segen. Mit der Bibelstelle zum Aufbruch Abrahams in das gelobte Land ermutigte er die Gemeindemitglieder, Veränderungen in einer Zeit von Aufbruch und Abschied im Vertrauen auf Gott wohlwollend anzunehmen und selbst zum Segen für andere zu werden.

Beim Sektempfang verabschiedeten zahlreiche Wegbegleiter den Diakon mit herzlichen Worten. Nach einer Einstimmung durch den Kirchenchor überbrachte Oberbürgermeister Gerold Rechle die Grüße der Stadt. Er wünschte Krämer, der über die Jahre "zu einer festen Institution im besten Sinne" geworden sei, anstelle eines Ruhestands lieber einen "Wohlfühlstand", in dem wieder mehr Zeit und Raum für die vielen kleinen Freuden im Leben sein möge.

Schuldekan Michael Pfeiffer bedankte sich für Krämers Engagement als "rasender Religionslehrer" und warf die Frage auf "Wie wird man selig?", um sie schließlich mit dem Wochenspruch zu beantworten: aus Gottes Gnade. Diakon Ulrich Körner von der katholischen Kirchengemeinde lobte Krämers ermutigende Arbeit als Brückenbauer und Netzwerker. Diakon Karl-Heinrich Gils lobte die gute und respektvolle Zusammenarbeit. Die Leiterin des Pflegeheims St. Elisabeth, Daniela Würfel, dankte für die bereichernde Zeit und wünschte viel Freude in der nun wohlverdienten Freizeit.

Christa Schmidt vom Leitungskreis des Seniorenkreises nutzte die Gelegenheit für einen Rückblick auf die Neugestaltung der Seniorenarbeit mit Treffen und Ausflügen. "Von einem reinen Kaffeenachmittag ist der Seniorenkreis zu einem echten Erlebnisnachmittag geworden", lobte sie Krämers Einsatz.

Krämer selbst dankte der Stadt und den Laupheimern für "positive Erinnerungen und schöne Dinge, auf die ich dankbar zurückblicken kann". Er habe sich in Laupheim immer sehr wohlgefühlt. Die gemeinsame Zeit sei von großer Anerkennung, viel Vertrauen und Wertschätzung geprägt gewesen. "Mir wird etwas fehlen", schloss er seine Dankesrede.

Die nächste Zeit wird nun eine Phase der Neuorientierung für Krämer und seine Frau sein. "Ich möchte mich erstmal nicht verplanen lassen und alle mit dem typischen Rentnergruß ,koi Zeit, koi Zeit' begrüßen. Ich freue mich auf Zeit für die Familie und all die anderen Dinge, für die vorher Zeit und Muße fehlten."