© Schwäbische Zeitung 07.03.2019

Pfarrer Bernhard Leube stellt in Ummendorf ein neues Liederbuch vor.

Neue Lieder und kirchliche Streifzüge
Beim ökumenischen Abend in Ummendorf wird ein neues Gesangbuch vorgestellt

"Wo wir dich loben, wachsen neue Lieder", lautet das Motto eines ökumenischen Abends mit Streifzügen durch neue Lieder am Dienstag, 19. März, 19 Uhr, in der Versöhnungskirche in Ummendorf.

Nach dem großen Erfolg der "Gemeinsamen Streifzüge durch die Gesangbücher" vor zwei Jahren kommt Professor Bernhard Leube, wie die Kirchengemeinde mitteilt, wieder nach Ummendorf, um ein neues Liederbuch vorzustellen. 13 Jahre nach dem ersten Heft mit neuen Liedern kommt das Liederbuch "Wo wir dich loben, wachsen neue Lieder plus", um mehr als das Doppelte erweitert, neu heraus.

In der Gesamtkirchengemeinde Biberach wird das Liederbuch angeschafft. Das Team der Versöhnungskirche in Ummendorf, Riedweg 12, freut sich, zusammen mit allen, die Spaß am Singen haben, das neue Liederbuch zu erkunden. Neue Lieder, die mal beschwingt und rhythmisch, mal ruhig und nachdenklich die Gemeinde zum Mitsingen einladen.

Pfarrer Bernhard Leube vom Amt für Kirchenmusik in Stuttgart und Dozent für Hymnologie an der Hochschule für Kirchenmusik in Tübingen wird Lieder mit den Besuchern erproben. Er kann manches darüber erzählen, was ein Lied besonders macht und mit welchen Überlegungen dieses Lied ausgewählt wurde. Die Teilnehmer dürfen dabei laut dem Veranstalter "gespannt auf Geschichten rund um die neuen Lieder sein, und natürlich aufs Hören und Singen".

Foto privat von Prof. Berhard Leube

 

 

© Schwäbische Zeitung 04.03.2019

Fotograf Frank Mosthof dokumentierte den Umbau der Biberacher Stadtpfarrkirche

 

Bilderserie zeigt Wandel von Sankt Martin
Frank Mosthof hat den zweijährigen Umbau der Stadtpfarrkirche dokumentiert


Die Bilder des Fotografen Frank Mosthof erzählen eine besondere Geschichte: Seine Schnappschüsse machen es nämlich möglich, den Weg der Sanierung der Stadtpfarrkirche aus einem ganz neuen Blickwinkel betrachten zu können. Oberbürgermeister Norbert Zeidler hat die Ausstellung am Freitagabend eröffnet.

Durch die Linse hat Mosthof jeden Schritt der Sanierung verfolgt, mit einem Kameraklicken dokumentiert und anschließend auf Papier gebannt. Seine Bilder hängen nun im Rathausfoyer aus. Jede Veränderung hat Mosthof dokumentiert - so kann der Fotograf zeigen, wie aus einer staubigen, chaotischen Baustelle in einem mühsamen und langwierigen Arbeitsprozess wieder eine Kirche wurde, in der Gottesdienste abgehalten werden können.

Zwei Jahre widmete sich Mosthof diesem Fotoprojekt. Durch die Arbeit daran wurde Mosthof Zeuge davon, wie Teile der Stadtpfarrkirche vorerst in Schutt und Asche gelegt werden mussten, um anschließend in neuem Glanz erstrahlen zu können.

Natürlich wollte der Fotograf es nicht verpassen, wenn in der Kirche Veränderungen vonstatten gingen. Dass es ganz und gar nicht einfach war, jeden Schritt der Sanierung fotografisch festzuhalten, erzählte Mosthof seinem Publikum bei der Eröffnung seiner Ausstellung am Freitag.

"Ein großes Lob geht an meine Frau", sagte er. Um sein Fotoprojekt erfolgreich fertigstellen zu können, waren unter anderem die helfenden Hände seiner Frau unverzichtbar. "Zwei bis dreimal die Woche ist sie an der Kirche vorbeigegangen und hat durch die Gucklöcher geschaut", erzählte Mosthof den Anwesenden im Rathausfoyer. Durch die Hilfe seiner Frau war Mosthof stets bestens darüber informiert, wenn die Baustelle wieder ein wenig anders aussah.

Als aus der riesigen Baustelle nach einer ganzen Weile vergangenen Dezember endlich wieder eine schöne Kirche wurde, muss wohl auch OB Zeidler ein Stein vom Herzen gefallen sein. Bei seiner Rede machte er deutlich: Es freue ihn, dass die Stadt der Hauptsponsor war und die Sanierung der Stadtpfarrkirche ermöglichen konnte. Denn für den Oberbürgermeister ist die Stadtpfarrkirche eine besondere Sehenswürdigkeit und ein Highlight, das die Stadt Biberach zu bieten habe.

Die Fotoausstellung von Frank Mosthof können Interessierte nun bis 31. März im Rathausfoyer bestaunen.