© Schwäbische Zeitung 13.10.2020

Dekan Matthias Krack nahm die Verpflichtung und Einsegnung von Muriel Sender vor. (Foto: Privat)

Festlicher Beginn für neue Pfarrerin

Evangelische Gemeinde Ummendorf feiert Investitur von Muriel Sender


Ummendorf

Groß war das Interesse an der Investitur der neuen Pfarrerin Muriel Sender. Am Sonntag wurde sie in Ummendorf in ihr Amt eingeführt.

 

Alle verfügbaren Plätze im Kirchenraum und im Gemeindesaal waren belegt, als der festlich-freudige Gottesdienst zur Investitur der Pfarrerin begann. Dekan Matthias Krack nahm die Verpflichtung und Einsegnung vor.

 

Pfarrerin Sender stellte sich vorher der Gemeinde vor, und die herzlichen Zeuginnenworte von Pfarrerin Silke Kuczera und Heidelinde Henssler-Fischinger fügten weitere Farben ihrer Persönlichkeit hinzu. Große Vorfreude auf die neue Zeit an der Versöhnungskirche war nicht nur bei der neuen Pfarrerin zu spüren, sondern auch in der Gemeinde, für die Elisabeth Schepers beim Empfang nach dem Gottesdienst einen Anker überreichte. Dieser sei ein Symbol für „den guten Ankergrund in der Kirchengemeinde für gemeinsames Tun, verankert im Glauben und Vertrauen auf Gottes guten Geist“ in Senders erster ständiger Pfarrstelle.

Bürgermeister Klaus B. Reichert betonte in seinem Grußwort die Wertschätzung, die die bürgerliche Gemeinde der evangelischen Kirchengemeinde entgegenbringe und verband dies mit dem Wunsch nach einer weiteren gedeihlichen Zusammenarbeit. Für die katholische Gemeinde unterstrich Pfarrer Jürgen Sauter, wie wichtig das Zusammenwirken der beiden Konfessionen sei. Dabei solle man das Trennende nicht vergessen, aber das Verbindende in den Vordergrund stellen.

 

Festlich war auch die musikalische Mitgestaltung von Ina Callejas, die größtenteils barocke Werke auf dem Akkordeon spielte.

Die Zeit der Vakatur, in der die Pfarrerschaft der Gesamtkirchengemeinde Biberach die Gottesdienste hielt, stellte besondere Anforderungen an die Gemeinde. Das Pfarrerehepaar Schmogro und Pfarrer Johannes Köhnlein übernahmen dabei besondere Aufgaben.

Dekan Krack dankte zum Abschluss dem Kirchengemeinderat unter Leitung von Hans-Jürgen Schepers und ganz besonders der Pfarramtssekretärin Susanne Koch für die Steuerung des Gemeindeschiffs.

© Schwäbische Zeitung 10.10.2020

Muriel Sender beginnt als neue Pfarrerin in Ummendorf. (Foto: Andreas Spengler)

Angekommen in der Wunschgemeinde
Muriel Sender beginnt ihre Arbeit als neue Pfarrerin in Ummendorf - Das sind ihre Pläne


Die evangelische Kirchengemeinde Ummendorf hat eine neue Pfarrerin: Muriel Sender ist die Nachfolgerin von Andrea Luiking und feiert am Sonntag, 11. Oktober, ihre Investitur. Die 34-Jährige hat auch bereits einige Ideen für ihre künftige Arbeitsstelle.

Sender hat bereits in vielen Kirchen Gottesdienst gehalten. Drei Jahre lang war sie als Pfarrerin zur Dienstaushilfe beim Dekan in Nürtingen tätig. Als Springerin musste sie auch im Vertretungsfall aushelfen. Zudem war sie für die Hochschulseelsorge tätig. Die Arbeit sei reizvoll gewesen, weil sie die Vielfalt der Gemeinden miterleben und viele Menschen kennenlernen durfte. Dennoch habe ihr etwas gefehlt: „Ich hatte ganz stark den Wunsch, eine eigene Gemeinde zu haben“, erzählt sie.

Dieser Wunsch geht nun in Ummendorf in Erfüllung. Seit 21. September lebt Sender bereits in der Gemeinde. Mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern ist sie in das Pfarrhaus eingezogen. Die Entscheidung für Ummendorf sei ganz bewusst gefallen, erzählt sie. Charmant finde sie die ländliche Gegend mit der Nähe zur Stadt, aber auch die Arbeit in katholisch geprägten Region. Aufgewachsen ist Sender in Münsingen auf der Schwäbischen Alb. Oberschwaben habe sie bislang aber kaum kennenlernen können. Das katholische Umfeld finde sie aber reizvoll. „Das Thema Ökumene ist mir sehr wichtig“, erzählt Sender. Sie habe selbst lange Zeit in einem katholischen Chor gesungen. Das sei zu einem „liebgewonnenen Teil“ ihres Glaubens geworden.

Auch bei anderen Themen vertritt die junge Pfarrerin eher progressive Ansichten. Das Engagement ihrer Vorgängerin für Ummendorf als Regenbogengemeinde wolle sie weiterführen. „Ich bin sehr für die Gleichheit aller Menschen vor Gott.“ Das soll auch in der Segnung gleichgeschlechtlicher Paare zum Ausdruck kommen, selbst wenn sich die Synode der Landeskirche bislang mehrheitlich noch dagegen ausspricht. „An der Basis aber entscheiden sich bereits nicht wenige Gemeinden für die Segnung“, sagt Sender. „Da sind wir auf einem guten Weg.“ Wichtig sei, jetzt nicht zu klagen oder die Haltung der Landeskirche nur zu bedauern. Stattdessen müssten die Menschen anpacken und entsprechend handeln. Und Sender geht sogar noch einen Schritt weiter: „Mein Wunsch ist, dass auch eine kirchliche Trauung gleichgeschlechtlicher Paare möglich wird“, betont sie.

Abseits des Themas sieht sie aber viele weitere Aspekte ihrer Arbeit. Vor allem möchte die Pfarrerin künftig wieder Familien und Kinder in den Blick nehmen. Sie könne sich vorstellen, die Familienarbeit in der Gemeinde weiter zu stärken und zum Beispiel auch Gottesdienste für Kleinkinder und Familiennachmittage anzubieten. Auch ihre große Leidenschaft, die Musik, soll künftiger noch öfters Einzug halten.

Neben ihrem Theologiestudium in Tübingen und Leipzig hat Sender Musik studiert, mit dem Hauptfach Blockflöte. In den Räumen der Ummendorfer Kirche möchte sie daher auch in Zukunft „das eine oder andere Konzert“ geben und dafür auch befreundete Musiker einladen.

Bei allen Plänen und Ideen betont Sender aber auch: „Im ersten Jahr geht es zunächst vor allem darum, zu schauen, was wirklich gebraucht wird in der Gemeinde.“ Mit dem Kirchengemeinderat wolle sie eng zusammenarbeiten und gemeinsam „auf Augenhöhe“ agieren.

Offen sei sie für viele Themen. Nicht aus dem Blick verlieren dürfe man die bedürftigen Menschen, die ganz besonders unter der Corona-Krise leiden müssen. „Das können alte, kranke oder sozial schwache Menschen sein.“ Manchmal könne schon ein persönliches Gespräch oder ein Besuch Hilfe bewirken.

Bei allem Bedauern über die Krise, die Unsicherheiten, die Sorgen, erzählt Sender, habe ihr vor allem ein Spruch in den vergangenen Wochen und Monaten Mut gemacht: „Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht. Sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.“ Der Spruch stammt von Václav Havel, dem ehemaligen Staatspräsidenten Tschechiens. Er zeige, dass es wichtig ist, nicht nur auf das gute Ende zu setzen, sondern dass auch das Leben im Hier und Jetzt einen Sinn habe. Sender erzählt, dass auch sie manchmal eine Auszeit brauche. Die verbringt sie am liebsten bei einem Segelurlaub an der Ostsee. Dort könne sie eintauchen in einen „völlig neuen Rhythmus“.

Nun aber freue sie sich erst einmal auf den neuen Arbeitsalltag in Ummendorf: Selbst wenn die kommenden Gottesdienste kleiner ausfallen müssen, hofft Sender doch darauf, dass sie sich den Ummendorfern persönlich vorstellen kann und „dass die Leute auch mal auf mich zukommen“, wie sie sagt.

Ihrem neuen Amt als Pfarrerin begegne sie durchaus mit Respekt. Aber nicht nur: „Natürlich wiegt da auch die Freude mit und die Gespanntheit auf das, was kommt.“ Vor allem aber freue sie sich auf den Gestaltungsspielraum. „Man kann sich verwirklichen, natürlich ganz im Sinne des Evangeliums.“

Die Investitur von Pfarrerin Muriel Sender findet am Sonntag, 11. Oktober, um 10.30 Uhr voraussichtlich in der Kirche in Ummendorf statt. Aufgrund der Corona-Vorgaben sind hier allerdings nur 60 Gäste zugelassen.

Text / Foto von Andreas Spengler von der Schwäbischen Zeitung, Biberach


© Schwäbische Zeitung 10.10.2020

Karin Burgmaier-Laengerer (l.), Leiterin der fbs, und Claudia Heine, neue Vorsitzende des fbs-Ausschusses, stellen das neue Jahresprogramm vor. (Foto: privat)

"Zuversicht leben“ ist Semesterschwerpunkt
Familienbildungsstätte stellt neues Jahresprogramm vor

Der Semesterschwerpunkt „Zuversicht leben“ durchzieht das Kursangebot des neuen Programms der Evangelischen Familienbildungsstätte (fbs). In vielfältigen Angeboten durch alle Fachbereiche und für alle Generationen will die fbs Impulse und Anregungen geben, wie es gelingen kann, dass Zuversicht im Leben wachsen kann und nicht die Sorgen und alltäglichen Belastungen den Lebensmut ersticken. Alle Angebote und Kurse sind unter www.fbs-biberach.de zu finden oder direkt über den QR-Code auf dem aktuellen Informationsflyer zum Jahresprogramm, der einen direkt zum gewünschten Fachbereich führt. Coronabedingt wurde auf die Printversion des gesamten Kursprogramms verzichtet.

„Zuversicht leben“. Was stärkt den inneren Halt und die Handlungsmöglichkeiten? Wie kann man Unsicherheits- und Ohnmachtsgefühlen begegnen? Was kann man tun, damit man auch seinen Kindern Zutrauen und Selbstbestimmung mit auf den Weg geben kann - und auch das Vertrauen, dass das Leben mehr Positives als Negatives bereithält? Vorträge zum Thema „Zuversicht?!“, „Ändere Deine Gedanken, dann ändert sich Dein Leben“, „Loslassen, damit das Leben weitergeht, „Geschwister - eine Beziehung fürs Leben“ und auch „Umgang mit Trauer und Tod“ sind Themen im Kursprogramm. In Seminaren, Kreativkursen, Tanz- und Gesundheitsangeboten der fbs gibt es viele Möglichkeiten, sich selbst besser wahrzunehmen, achtsam zu werden und Kraft zu schöpfen.

Auch im Erziehungsalltag fördert ein solidarisches und respektvolles Miteinander das existenzielle Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Kinder und Jugendliche erfahren dadurch persönliche Stärkung, Selbstvertrauen und lernen, mit Zuversicht durchs Leben zu gehen. Die fbs hat weiterhin ein breites Angebot für junge Familien und bietet eine Vielfalt von unterschiedlichsten Gruppenangeboten für Eltern mit ihren kleinen Kindern und Babys an: von Pekip über Spiel-Raum für Bewegung, Montessori-pädagogisch orientierten Kursen und zahlreichen anderen Eltern-Kind-Gruppen. In pädagogischen Vorträgen erfahren Eltern Unterstützung und Orientierung in ihren Erziehungsfragen und der Alltagsgestaltung - „Familienfeste feiern mit Kindern nach Trennung“, „Oh, Trotz lass nach!“, „Mein Kind schläft durch“, „Ist mein Kind hochsensibel?“, „Ermutigen statt kritisieren“ oder „Vom Glück der Geborgenheit …“. Darüber hinaus bietet die fbs weitere Intensivangebote für Familien in besonderen Lebenslagen - zum Beispiel für Mehrlingsfamilien, für Eltern mit einem chronisch kranken, entwicklungsverzögerten oder behinderten Kind und für Trauerfamilien. Kooperation und Vernetzung gehören zum inhaltlichen Profil der fbs. Gemeinsam mit der Lokalen Agenda der Stadt Biberach setzt sich die fbs für „Gewaltfreie Kommunikation im Alltag und in der Familie“ und für mehr Geschlechtergerechtigkeit ein. Am Inklusionsprojekt „Mittendr!n“ beteiligt sich die fbs aktiv, damit Menschen mit Behinderung immer mehr teilhaben können. Die fbs ist in Trägerschaft der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Biberach und kooperiert mit Kirchengemeinden und ökumenischen Projekten und unterstützt den Kooperationsverbund der Biberacher Tage für seelische Gesundheit. Die fbs ist Mitglied im Lokalen Bündnis Familie Biberach.

Zu allen Veranstaltungen der Familienbildungsstätte (fbs) ist eine Anmeldung erforderlich - schriftlich, telefonisch, persönlich oder per E-Mail. Die fbs ist in ihrer Geschäftsstelle, Waldseer Straße 18, montags bis donnerstags von 8 bis 11.30 Uhr unter Telefon 07351/75688 erreichbar.

Der neue Informationsflyer zum Jahresprogramm liegt bei Banken, Geschäften und öffentlichen Einrichtungen aus. Im Internet sind alle fbs-Angebote unter www.fbs-biberach.de zu finden. Anmeldungen sind auch über info@fbs-biberach.de möglich. Die Veranstaltungen werden entsprechend den aktuellen Hygiene- und Coronavorgaben durchgeführt.

© Schwäbische Zeitung 06.10.2020

Die Ulmer Prälatin Gabriele Wulz bei der Einsegnung von Matthias Krack in dessen neues Amt als evangelischer Dekan des Kirchenbezirks Biberach am Sonntag in der Stadtpfarrkirche St. Martin. (Foto: Gerd Mägerle)

Viele gute Wünsche begleiten den Neuen
Mit einem Gottesdienst wird Matthias Krack offiziell ins Amt als evangelischer Dekan eingeführt

Mit einem feierlichen Gottesdienst am Erntedanksonntag ist Matthias Krack, neuer Dekan des evangelischen Kirchenbezirks Biberach, in der Biberacher Stadtpfarrkirche St. Martin durch Prälatin Gabriele Wulz in sein Amt eingeführt worden. Eigentlich hätte die Investitur bereits im Frühjahr stattfinden sollen, war aufgrund von Corona aber in den Herbst verschoben worden.

Bereits Ende April hatte der 51-Jährige seine neue Tätigkeit als evangelischer Dekan aufgenommen. „Fast heimlich“, wie Stadtpfarrer Ulrich Heinzelmann mit Blick auf die besonderen Bedingungen bei der Begrüßung sagte. Es falle ihm deshalb besonders schwer, dass er zur Investitur Kracks nicht die Gemeinde und die treuen Gottesdienstbesucher in der Kirche begrüßen könne. Aufgrund der Corona-Maßnahmen durften nur 100 von ursprünglich 600 geladenen Gästen zum Gottesdienst kommen, die mit großen Abständen im Kirchenschiff verteilt saßen. Im Chorraum von St. Martin hatten viele der Pfarrerinnen und Pfarrer aus dem Kirchenbezirk Platz genommen, für die Krack nun verantwortlich ist.

„Begleiten Sie ihn in seinen Aufgaben und seinem Dienst und unterstützen Sie ihn, treten Sie für ihn ein“, bat Prälatin Gabriele Wulz die Gottesdienstbesucher um Unterstützung für den neuen Dekan vor dessen offizieller Verpflichtung und Einsegnung. Pfarrer Stefan Kost (Ludwigsburg), Alexander Nisi (Esslingen) und Dekan Wolfgang Vögele (Leonberg) sprachen als langjährige Wegbegleiter des neuen Dekans Zeugenworte und wünschten ihm viel Erfolg im neuen Amt. Die einzelnen Gemeinden und Dienste des Kirchenbezirks Biberach hatten gute Wünsche zur Begrüßung auf Plakate gemalt und geschrieben, die - an einer Wäscheleine befestigt - durch die Kirche getragen wurden.

Ausgehend vom Matthäusevangelium, Kapitel 15, Verse 21 bis 28, spricht Krack in seiner Predigt über die „verlässliche Kirche“ und schlägt dabei auch den Bogen zur aktuellen Situation, in der auch die Frage nach der Relevanz der Kirche gestellt worden sei. Er habe die Kirche mit ihren vielen kreativen Ideen in den vergangenen Monaten als relevant erlebt. Krack dankte den Haupt- und Ehrenamtlichen für ihr hohes Engagement während der Corona-Einschränkungen. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst durch Bezirkskantor Jürgen Berron, Kantor Ralf Klotz, Alina Klotz sowie durch ein Vokalquartett der Kantorei Biberach.

Nach dem Segen durch den neuen Dekan gab es mehrere Grußworte. Landrat Heiko Schmid nahm Bezug auf den gemeinsamen Gottesdienst von Katholiken und Protestanten tags zuvor auf dem Bussen aus Anlass des 30. Jahrestags der Deutschen Einheit. Die simultane Biberacher Stadtpfarrkirche sei seit 1548 Sinnbild eines ökumenischen Aufbruchs geworden, so Schmid. Er lud den Streuobstwiesenfreund Krack zum gemeinsamen Pflanzen eines Baums ein.

Biberachs Oberbürgermeister Norbert Zeidler begrüßte den neuen Dekan im Namen von Gemeinderat und Bürgerschaft. Ein Dekan sei immer auch ein Brückenbauer. „Ich wünsche uns eine gute Zusammenarbeit zwischen kirchlicher und bürgerlicher Gemeinde in den Fragen, die uns gemeinsam bewegen“, so Zeidler, „und ich wünsche Ihnen von Herzen, dass sie irgendwann sagen können: Es war richtig, hierher nach Biberach gekommen zu sein.“

Auch der katholische Dekan Sigmund F. J. Schänzle nahm Bezug auf den gemeinsamen Gottesdienst auf dem Bussen und die wunderbare Ökumene, die er im Kreis Biberach erlebe. Es gebe viele gemeinsame Projekte wie die Notfallseelsorge oder das Bündnis für Demokratie und Toleranz, so Schänzle. „An Aufgaben wird es uns nicht fehlen, ich freue mich auf das gemeinsame Miteinander.“ Der katholische Stadtpfarrer Stefan Ruf betonte ebenfalls den ökumenischen Gedanken. „Für mich ist die Ökumene ein Leuchtturm, der noch intensiver gelebt werden muss“, sagte Ruf und spielte auch auf seine und Kracks gemeinsame Herkunft aus dem Kreis Esslingen an. Weitere Grußworte sprachen der Ravensburger Dekan Friedrich Langsam sowie Oliver Nägele, Vorsitzender der Bezirkssynode.

Für die evangelische Gesamtkirchengemeinde Biberach sprach deren zweiter Vorsitzender Friedrich Zügel. Er habe Krack bereits als zupackenden, entscheidungsfreudigen, aber auch zuhörenden Menschen kennengelernt. „Das sind Eigenschaften, die du brauchen wirst.“

„Rund um mich her ist alles Freude“, nahm Matthias Krack in seinen abschließenden Dankesworte Bezug zum Biberacher Schützenlied. „Es ist mir eine Freude, an dieser Stelle wirken zu dürfen.“ Ein kleiner Stehempfang im benachbarten Spitalhof rundete die Feier ab.