Aktuelles aus der Gemeinde

Mitteilungen der Evang. Kirchengemeinde     Wain, den 03.04.2020

 

Pfarramt Wain

Kirchstraße 16, 88489 Wain, Tel. 07353-9819381

E-mail: Pfarramt.Waindontospamme@gowaway.elkw.de,  Pfarrer Ernst Eyrich

Internet: www.evkirche-bc.de dort unter Kirchengemeinde Wain

 

Grüße zur Passions- und Osterzeit

Es ist kaum zu glauben! Wir können in unseren Kirchen keine Gottesdienste feiern! Unsere Gotteshäuser sind leer und verwaist! Hätte man sich so etwas ausdenken können? Die Wirklichkeit kann bisweilen mehr „bewirken“ als die schlimmste Fantasie! Keine Gottesdienste feiern zu dürfen, noch nicht einmal an Karfreitag und Ostern! Keine Abendmahlsfeiern, keine Gemeinschaft! Da steckt keine staatliche Willkür oder Tyrannei dahinter, die den Christenmenschen das Leben und den Glauben erschweren oder gar unmöglich machen kann. Da steckt Realitätssinn dahinter, dem wir uns als Christen selbstverständlich nicht verschließen. Wir verstehen die Maßnahme und wir unterstützen sie. Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, dass wir die Corona-Zeit bald als furchtbare Zeitgeschichte abhaken können. Als Christen tragen wir immer Hoffnung in uns, immer! Ganz einfach deswegen, weil Jesus lebt. Er hat sich dem Leiden und dem Sterben und dem Tod ausgeliefert. Auch aus Vernunft! Durch seinen Kreuzestod hat er die Macht der Sünde besiegt und das Leben ans Licht gebracht. Die Nacht ist vorgerückt. Gott sei Dank! Der Tag ist nicht mehr fern. Der Dunkelheit, der Abenddämmerung, der Nacht, der Finsternis folgt der Morgen, der Tag, das Licht. Als Christen sehen wir die Welt- und Zeitgeschichte immer von ihrem Ziel her: Vom wiederkommenden Jesus Christus. Ihm ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Vom Ziel her, von der Auferstehung her, von Ostern her, gehen wir durch die schwere Passion Christi und durch das Leiden dieser Welt. Das bedrückt uns, das kann uns die Lebensfreude rauben, das kann uns schwermütig machen. Ja, auch die Passion hat ihre Würde und ihr Gewicht. Jesus hat nicht nur ein bisschen gelitten. Er war nicht nur ein bisschen tot. Er war so tot wie es toter nicht gehen kann.

 

Am Ostermorgen gehen die Frauen zum Grab. Es ist leer. Sie können die Botschaft nicht glauben, nicht fassen, nicht begreifen. Das kann niemand. Auch heute nicht! Aber diese Botschaft kann uns erfassen, uns ergreifen, dass wir sie glauben können, glauben wollen. Dass sie unser Leben und unsere Krisenzeiten in ein anderes Licht stellen. Die Abenddämmerung ist nicht anhaltend. Ja, sie hat ihre Zeit. Aber die Nacht ist begrenzt. Die Finsternis hat keine Chance gegen das Licht des Ostermorgens. Das mach uns Mut. In der Heiligen Taufe haben wir Anteil an Jesu Leiden und Sterben. Wir sind in seinen Tod getauft. Wir sind aber auch in sein neues Leben getauft, in seine Auferstehung. Kein Tod kann uns töten, so wie es Paul Gerhardt verdichtet, eben gedichtet hat: „Kann uns doch kein Tod nicht töten, sondern reißt unsern Geist aus viel tausend Nöten, schließt das Tor der bittern Leiden und macht Bahn, da man kann gehen zu Himmelsfreuden.“ EG 370, 8

 

Der gediegene Osterglaube führt uns durch die Corona-Zeit. Er trägt uns. Er trägt uns auch dann, wenn wir einen lieben Menschen zu Grabe tragen müssen.

Ostern ist mehr als nur Licht am Ende des Tunnels. Ostern ist mehr als das wieder kommende Grün an den Bäumen. Ostern ist Neuschöpfung!

 

„Nicht von Unsterblichkeit ist Ostern die Rede, sondern von Auferstehung, Auferstehung vom Tode, der wirklich ein Tod ist mit allen Schrecken und Furchtbarkeiten, ein Tod des Körpers und der Seele, des ganzen Menschen, kraft Gottes Macht-Tat. Das ist die Osterbotschaft! Nicht vom göttlichen Keimen im Menschen, die wie in der Natur immer wieder Auferstehung feiern, sondern von der Schuld der Menschen und vom Tod ist Ostern die Rede, von der ewigen Macht-Tat Gottes, nicht von immanenten Gesetzen der Natur. Hätte die Geschichte Gottes unter den Menschen ihr Ende gefunden am Karfreitag, dann wäre das letzte Wort über die Menschheit: Schuld, Empörung, Entfesselung aller menschlich-titanischen Gewalten, Erstürmung des Himmels durch die Menschen, Gottlosigkeit, Gottverlassenheit, damit aber letzten Endes Sinnlosigkeit und Verzweiflung. Der Sinn der Osterbotschaft ist: Gott ist des Todes Tod, Gott lebt und so lebt auch Christus, der Tod hat ihn nicht halten können gegen die Übermacht Gottes.  Gott hat ein Machtwort gesprochen über den Tod, hat ihn vernichtet, hat Jesus Christus auferweckt.“ Dieterich Bonhoeffer

 

Ostern besiegt die bösen Mächte radikal. Selbst Corona wird sich wundern müssen. Ich freue mich schon auf den ersten Gottesdienst, den wir wieder in unserer Kirche feiern dürfen. Ich freue mich aber auch, wenn Sie die Gottesdienste, die ich vorbereitet habe (vgl. Homepage der Kirchengemeinde und des Ev. Kirchenbezirkes Biberach), zuhause im Kreis Ihrer Lieben feiern oder vor den Radio- und Fernsehapparaten. Jesus lebt! Deswegen bleiben Glaube, Hoffnung und Liebe. Wenn es dann soweit ist: Frohe Ostern! Ob Sie am Ostermorgen nach der Einladung der Glocken das Osterlied zuhause mitsingen: Christ ist erstanden von der Marter alle; des solln wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein. Kyrieleis. Wär er nicht erstanden, so wär die Welt vergangen; seit dass er erstanden ist, so lobn wir den Vater Jesu Chreist`. Kyrieleis. Halleluja, Halleluju, Halleluja! Christ will unser Trost sein. Kyrieleis. EG 99

 

So grüße ich Sie in herzlicher Verbundenheit, auch im Namen des Kirchengemeinderates,

 

Ihr Pfarrer Ernst Eyrich

 

Gottesdienste bei Ihnen zuhause

Gründonnerstag (09.04.2020), 19.30 Uhr

Wort zum Gründonnerstag: Gott hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder, der gnädige und barmherzige Herr. Psalm 111, 4

 

Karfreitag (10.04.2020), 9 Uhr und 15 Uhr

Wort zum Karfreitag: Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Johannes 3, 16

Ostersonntag (12.04.2020) 9 Uhr

Ostermontag (13.04.2020) 9 Uhr

Wort zu Ostern: Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle. Offenbarung 1, 18

 

Opferaufruf (www.diakonie-wuerttemberg.de/hoffnung)

Das Opfer an Karfreitag erbitten wir für die Aktion: Hoffnung für Osteuropa. Wir unterstützen damit diakonische Projekte in Rumänien (Kinderhospiz), in Georgien (Pflegebedürftige), Griechenland (Flüchtlingshilfe) und vieles mehr. Sie können Ihr Opfer im Pfarrhaus einwerfen oder auf das Konto der Ev. Kirchenpflege Wain überweisen. Bis zu 100 Euro gilt Ihr Kontoauszug als Spendenbescheinigung für das Finanzamt.

Kontonummern der Ev. Kirchengemeinde Wain

Volksbank Laupheim        IBAN DE05 6549 1320 0030 2690 08

Kreissparkasse Biberach  IBAN DE07 6545 0070 0000 9023 80

Gott segne Geber und Gaben. AMEN

 

Zu den Gottesdiensten

Woche für Woche werde ich Gottesdienste vorbereiten. Die Texte werden auf der Homepage des Evangelischen Kirchenbezirkes Biberach eingestellt werden (www.evkirche-bc.de). Dort klicken Sie die Kirchengemeinde Wain an und schon sind Sie fündig geworden. Oder Sie gehen auf die Homepage der Gemeinde Wain (www.wain.de). Dort klicken Sie das Stichwort Gemeinden und Kirchen an. Dort ist ein Link zur Homepage des Evangelischen Kirchenbezirkes Biberach. Auf der Homepage des Evangelischen Kirchenbezirkes Biberach finden Sie auch weitere Nachrichten aus unserer Württembergischen Landeskirche.

 

Feiern Sie den Gottesdienst zuhause! Stellen Sie eine Kerze und legen Sie eine Bibel auf den Tisch, wenn vorhanden ein Kreuz.  Gerne können Sie die einzelnen Teile des Gottesdienstes auf die Teilnehmenden verteilen (Schriftlesung, Gebete, Predigt etc.). Die Glocken werden wie gewohnt zum Gottesdienst einladen. In der Zeit von 9 – 10 Uhr brennen die Altarkerzen in der Wainer Michaelskirche. Verweisen möchte ich auch auf Fernseh- und Radiogottesdienste, die jetzt noch wichtiger sind als vorher, sowie auf vielfältige Streaming-Dienste. Den Abflauf unseres Gottesdienstes finden Sie im Gesangbuch unter der Nummer EG 684 im lila Teil. Unser Gesangbuch ist eine wahre Schatztruhe. Hier finden Sie im grünen Teil Gebete und Andachten für alle Lebenslagen. Machen Sie sich auf eine Gesangbuchentdeckertour. Sie werden reich beschenkt werden. Gerne können Sie meinen vorbereitenen Gottesdienst auch per Email erhalten, einfach bei Pfarramt.Waindontospamme@gowaway.elkw.de bestellen. Wer keine Email hat, kann gerne im Pfarrhaus klingeln, dann bekommt er eine Gottesdienstausgabe in Papierform überreicht.

 

Herzliche Grüße und Gottes Segen

Ihr Ernst Eyrich, Pfarrer

 

Kindergottesdienst

Der Kindergottesdienst schläft nicht. Er geht weiter und findet statt. Allerdings ganz anders. Unsere Landeskirche bietet auch hier eine Möglichkeit an, mitzumachen. Der Kindergottesdienst kann am kommenden Sonntag live mitgefeiert werden.

https://www.kinderkirche-wuerttemberg.de/kindergottesdienst-im-livestream

 

 

Hallo Benjamin

Die Regio TV-Gruppe strahlt mit ihren sieben Fernsehsendern in Baden-Württemberg ab sofort werktags die evangelische Kindersendung „Hallo Benjamin!“ aus. Von Montag bis Freitag flimmert die Kirchenmaus zweimal täglich - von 9 bis 10 und von 13 bis 14 Uhr - über die Bildschirme. „Wir möchten mit diesem Angebot den Familien im Land helfen, mit der Situation während der Corona-Krise umzugehen“, sagt Tobias Glawion, Geschäftsführer des Evangelischen Medienhauses in Stuttgart. „Hallo Benjamin!“ richtet sich an Kinder zwischen fünf und zehn Jahren und vermittelt spielerisch Werte und Wissen. Bisher war „Hallo Benjamin!“ nur im Internet sowie auf bibelTV bundesweit und bwfamily.tv zu sehen. Die Moderatorin und ihre drei kleinen Gäste spielen, basteln, experimentieren und kochen. Spielerisch wird damit nicht nur Alltagswissen entdeckt, sondern auch Bezug zu biblischen Geschichten und ihrer Bedeutung genommen. Die Ausstrahlung erfolgt über Kabel, Satellit und Livestream.

 

Singen und Musizieren – Jeder für sich und doch gemeinsam

Dienstags um 19 Uhr

Sonntags um 9 Uhr bzw. 10.15 Uhr (am letzten Sonntag im Monat)

Es gibt auch Erfreuliches in der Corona-Krise zu vermelden. Die Idee ist perfekt einfach! Sie werden eingeladen, immer dienstags um 19 Uhr bei sich zuhause den Choral „Der Mond ist aufgegangen“ zu singen. Sie finden den Text im Evangelischen Gesangbuch unter der Nummer EG 482 oder im Gotteslob unter der Nummer GL 93. Falls Sie beides nicht zur Hand haben kann der Text auch gegoogelt werden. Unterstützt werden wir beim Singen vom Musikverein Wain, vom Männergesangsverein Sängerlust Wain, vom Wainer Posaunenchor, vom Wainer Kirchenchor und vom Wainer Flötenkreis. Große Klasse!!! Gerne können Sie auch mit dem Instrument, das sie beherrschen, mitmachen. Jeder singt und musiziert für sich (am Fenster, auf dem Balkon, auf der Terrasse oder im Garten – auch unter der Dusche ist es möglich!) und doch tun wir es gemeinsam. Das verbindet! Genial einfach! Sonntags soll Ähnliches geschehen. Die Glocken der Michaelskirche läuten um 9 Uhr eine halbe Viertelstunde. Am Ostersonntag singen wir EG 99: Christ ist erstanden von der Marter alle …

 

Büchertisch Wain
Leider muss auch der Büchertisch Corona-Ferien machen. Sie können aber weiterhin den Link der Gemeinde Wain(Kirchengemeinde Wain) nutzen und beim SCM-Verlag bestellen. Dies wird direkt zu Ihnen nach Hause geliefert. Sie unterstützen damit die Arbeit des Büchertischs.

 

Die Glocken der Michaelskirche zu Wain

Jetzt ist die Zeit günstig um die Sprache der Glocken der Wainer Michaelskirche zu erklären. Im Turm hängen vier Glocken. Sie haben ein unterschiedliches Gewicht und sind unterschiedlich gestimmt. Zudem hat jede Glocke eine eigene Umschrift.

 

Betglocke        in B‘        922 kg         „Ehre sei Gott in der Höhe“

Kreuzglocke     in As‘       561 kg         „Aus tiefer Not schrei ich zu dir“

Zeichenglocke  in F‘         401 kg         „Sei getreu bis an den Tod –                                                                    Dem Gedächtnis an die im Weltkrieg

gefallenen Gemeindeglieder“

 

Sie sind aus Bronze und wurden bei der Firma Kurtz in Stuttgart gegossen und

am 21.12.1949 in den eisernen Glockenstuhl von 1910 aufgezogen. Seit 1953 werden sie 1953 elektrisch geläutet.

 

Die vierte Glocke ist die Tauf- und Schiedglocke. Sie hat ein Gewicht von 120 kg. Die Umschrift benennt die vier Evangelisten: „Matthäus – Markus – Lukas – Johannes“. Sie stammt vermutlich von der abgebrochenen Oberbucher Kirche aus dem 14. Jh., und wird noch immer von Hand geläutet. Sie läutet im Augenblick der Taufe und um 12 Uhr, sobald das Pfarramt weiß, dass jemand im Dorf verstorben ist.

 

„Die evangelische Christenheit lässt inmitten der verrinnenden Zeit durch den Stundenschlag und vor allem durch das Geläute der Glocken nicht nur sich selbst an ihre Pflicht zum Lob Gottes erinnern, sondern macht daraus auch ein zeichenhaftes öffentliches Bekenntnis zum Evangelium, das sie verkündigt. Sie bezeugt sich und aller Welt damit den gnädigen Herrschaftsanspruch Gottes und fordert jeden Hörer des Geläutes auf, sich ihr anzuschließen bei Dienste Gottes.“

(Handreichung für örtliche Läuteordnungen in der Württ. Evang. Landeskirche, S.23)

 

Kirchenführungen

Die Michaelskirche erzählt

Führungen in der Michaelskirche in Wain

 

Die evangelische Kirchengemeinde Wain lädt herzlich zu thematischen Führungen in ihre Kirche ein.

Download des Kirchenführer-Flyers

Die Michaelskirche ist das älteste Gebäude in unserem Dorf – seit Jahrhunderten wird hier Sonntag für Sonntag Gottesdienst gefeiert, Anfang und Ende des Lebens und wesentliche Entscheidungen des Lebens gehören in die Kirche, und erst der Gottesdienst macht ein Fest zum Fest.

Der Kirchenraum ist ein besonderer Raum. Er spricht eine eigene Sprache, die wir mitunter nicht mehr sofort verstehen.

Bei den hier angebotenen Führungen geht es darum, selber auf Entdeckungsreise zu gehen, sich auf besondere Methoden der Kirchenführung einzulassen und dadurch Neues zu erkennen.

Die verschiedenen Führungen werden in unregelmäßigen Abständen angeboten.

Gerne vereinbare ich aber auch einen besonderen Termin für Ihre Gruppe oder Familie. Besonders auch für Kinder geeignete Führungen sind mit einem „K“ gekennzeichnet.

Kirchenführungen sind kostenlos.

Anfragen an Barbara Eyrich, Tel. 07353 982983, barbara.m.eyrich@web.de oder das Evangelische Pfarramt, Kirchstr. 16,88489 Wain, Tel. 07353 3485

 

Gestiftet von …

Beim Gang durch die Michaelskirche findet man zahlreiche Namen und Wappen derjenigen, die zur Ausstattung der Michaelskirche beigetragen haben. Heute stehen wir solchen Verewigungen eher skeptisch gegenüber, doch wird durch diese Stifter die Geschichte unserer Kirche lebendig.


Kirche einrichten „K“

Auch Kirchen müssen renoviert werden und sind dem Geschmack der Zeit unterworfen. Alte Wainer können Erstaunliches von dem Aussehen der Wainer Kirche vor 1963 berichten: da gab es eine Empore im Chor!
Sinn und Bedeutung der Einrichtung unserer Kirche werden uns bei dieser Führung beschäftigen.

Teilnehmerzahl: 10 – 15 Personen
Treffpunkt: Parkplatz vor der Michaelskirche
Dauer: 90 min

 

Die Michaelskirche – eine Engelskirche? „K“

Nach dem Engelsfürst Michael ist unsere Kirche benannt. Engeln steht man im Protestantismus eher distanziert gegenüber – und doch finden sich in der Wainer Michaelskirche eine Vielzahl von Engelsabbildungen. Wir wollen der Frage nachgehen, was es mit den Engeln auf sich hat.

Teilnehmerzahl: bis zu 20 Personen
Treffpunkt: Südportal
Dauer: 60 Min.

 

Durch die Jahre

Seit dem 12. Jahrhundert steht am selben Platz in Wain eine Kirche. Viele Tausende haben seither in der Michaelskirche Gottesdienst gefeiert und ihrer Kirche das Gepräge gegeben, das wir heute vorfinden. An vielen Stellen finden sich Jahreszahlen, die zu einem Gang durch die Geschichte einladen.

 

Genau betrachtet

Unsere Kirche ist ein Hingucker! Als „schönste evangelische Dorfkirche Oberschwabens“ taucht sie in Beschreibungen auf. Vieles ist uns vertraut, anderes nehmen wir in unserer Kirche jedoch kaum wahr. Offene Augen und Spürnasen sind gefragt, um interessante Spuren zu entdecken.

Teilnehmerzahl: 6 -15 Personen
Treffpunkt: Parkplatz vor der Kirche
Dauer: 60 Minuten

 

Flucht – Zuflucht – Heimatort

Die Michaelskirche erlebte im Jahr 1687 einen großen Umbau, da „die Änge der alten Kirchen die menge der immer sich mehrenden Gemein fast nicht mehr fassen wollte.“ Ursache waren Glaubensflüchtlinge aus Kärnten und der Steiermark, die in Wain Zuflucht und schließlich Heimat fanden.

Anhand dieser Geschichte wollen wir den Begriffen Flucht, Zuflucht und Heimat nachspüren.

Teilnehmerzahl: 15 – 20 Personen
Treffpunkt: Westseite (hinter) der Kirche
Dauer: 60-70 Minuten

 

Christus, wer bist du? „K“
Jesus Christus ist das Haupt der Kirche. In der Michaelskirche zu Wain gibt es verschiedene Darstellungen von Jesus Christus, durch die sein Leben und seine Bedeutung erklärt werden.

 

Kirche bei Nacht

Licht und Dunkel gehört zum Leben. Meistens finden Gottesdienste am Vormittag statt und helles Licht strahlt durch die Ostfenster in den Kirchenraum. Wie erleben wir die Kirche in der Dunkelheit? Herzliche Einladung zu einer meditativen Kirchenführung.

Zeit: Oktober bis März
Teilnehmerzahl: 10 – 15 Personen
Dauer: 50 Minuten

Geschichte um den Wainer Dorfbrunnen

Regio-TV drehte ein Video in Wain am Dorfbrunnen. Pfarrer Ernst Eyrich erzählt die Hintergründe für die Entstehung des Dorfbrunnens. Siehe Geschichte um den Wainer Dorfbrunnen