Was mit der Spende aus der Aktion „Engagieren & Kassieren“ passiert

Um stärker auf sich aufmerksam zu machen - dafür will die Leiterin der Notfallseelsorge, Iris Espenlaub, die Spende verwenden, die ihr Peter Huhndorf von der Kreissparkasse Biberach im Rahmen der Aktion „Engagieren & Kassieren“ überreicht hat. (Foto: Gerd Mägerle)

Notfallseelsorge will „laut“ werden

Was mit der Spende aus der Aktion „Engagieren & Kassieren“ passiert

Vorweihnachtliche Bescherung: Die Notfallseelsorge im Landkreis Biberach hat eine Spende in Höhe von 1500 Euro aus der Aktion „Engagieren & Kassieren“ der Kreissparkasse Biberach und der „Schwäbischen Zeitung“ erhalten. Verwendet werden soll sie, um in verschiedenen Bereichen auf die Arbeit der Notfallseelsorge aufmerksam zu machen.

Seit Januar 2002 gibt es die ökumenische Notfallseelsorge im Landkreis Biberach. 32 Notfallseelsorger sind in Zweierteams rund um die Uhr in Dienstbereitschaft, um bei akuten Notfall- oder Krisenereignissen für die davon Betroffenen da zu sein. Dabei geht es um Zuwendung, ersten seelischen Beistand, Krisenintervention und Hilfe zur Selbsthilfe.

 

Damit diese wichtige Arbeit aber auch wahrgenommen wird, will Iris Espenlaub, die Leiterin der Notfallseelsorge, zielgerichtet Öffentlichkeitsarbeit betreiben. So sind in den vergangenen Monaten verschiedene Medien erarbeitet worden, die mit der Spende aus der Aktion „Engagieren & Kassieren“ finanziert werden sollen.

 

Dazu gehören unter anderem Flyer für die breite Öffentlichkeit, in denen die Arbeit der Notfallseelsorge erläutert wird. „Das soll zum einen helfen, neue Ehrenamtliche zu finden, die sich für eine Tätigkeit als Notfallseelsorger interessieren, zum anderen geht es auch darum, um Spenden zu werben.

Informationsmaterial gibt es auch für die Kooperationspartner der Notfallseelsorge, nämlich Rettungsdienst und Feuerwehr. Und schließlich gibt es auch Kärtchen mit Informationen und tröstenden Texten für die Menschen, die von Mitarbeitern der Notfallseelsorge betreut wurden.

Geplant war für 2020 auch eine Vortragsreihe über die Arbeit der Notfallseelsorge. Aufgrund von Corona konnte diese aber nicht stattfinden. „Wir hoffen, dass wir das irgendwann im nächsten Jahr nachholen können“, sagt Iris Espenlaub. Ein Teil der Spende soll deshalb auch für die Beschaffung einer mobilen Mikrofon- und Lautsprecheranlage verwendet werden.

 

Peter Huhndorf, stellvertretendes Mitglied des Vorstands der Kreissparkasse Biberach, lobt die Arbeit von Iris Espenlaub und ihrer Kollegen. „Die Notfallseelsorge ist eine verdienstvolle Tätigkeit für das Gemeinwohl.“ Viele wüssten das oft erst dann zu schätzen, wenn sie deren Dienst tatsächlich einmal brauchen. Insofern begrüße er es, dass die Spende von der Notfallseelsorge genutzt werde, um „laut“ zu werden und auf sich aufmerksam zu machen. Derzeit befinden sich elf neue Notfallseelsorger in Ausbildung. Aufgrund von Corona ist der Lehrgang aber derzeit unterbrochen worden. „Wir hoffen, dass wir ihn 2021 abschließen und auch wieder einen neuen Lehrgang beginnen können“, sagt Espenlaub.

Notfallseelsorge will „laut“ werden

Um stärker auf sich aufmerksam zu machen - dafür will die Leiterin der Notfallseelsorge, Iris Espenlaub, die Spende verwenden, die ihr Peter Huhndorf von der Kreissparkasse Biberach im Rahmen der Aktion „Engagieren & Kassieren“ überreicht hat. (Foto: Gerd Mägerle)