Evangelischer Kirchenbezirk Biberach setzt Nadja Schienke-Weigold in Laupheim, Oberholzheim und Ersingen ein

Der Ersinger Pfarrer Gunther Wruck nahm die feierliche Verpflichtung von Nadja Schienke-Weigold vor. (Fotos: Reiner Schick)

Laupheim

Mit herzlichen Worten und vielen guten Wünschen ist Nadja Schienke-Weigold am Ostermontag in Laupheim offiziell in das Amt der Diakonin für die evangelischen Kirchengemeinden Laupheim, Oberholzheim und Ersingen eingeführt worden. Schwerpunkte ihrer Arbeit, die sie bereits am 1. April begonnen hat, sind Seniorenangebote, Seelsorge und Gottesdienste in Pflegeheimen, Organisation von Besuchsdiensten und Projektarbeit. In Laupheim trat die 25-Jährige die Nachfolge von Diakon Joachim Krämer an, der vor rund zehn Monaten in den Ruhestand ging.

Vertreter und Mitglieder der drei Kirchengemeinden und des Evangelischen Kirchenbezirks Biberach hießen die neue Diakonin zunächst bei einem feierlichen Gottesdienst in der evangelischen Kirche in Laupheim willkommen. Mit dem Psalmvers „Du stellst meine Füße auf weiten Raum“ verdeutlichte der Ersinger Pfarrer Gunther Wruck das erweiterte Zuständigkeitsgebiet der Diakonstelle von Nadja Schienke-Weigold. Sie habe innerhalb des Kirchenbezirks Biberach - dem größten der gesamten Evangelischen Landeskirche - mit den Kirchengemeinden in Laupheim, Oberholzheim und Ersingen auf einer Fläche von 210 Quadratkilometern insgesamt rund 7500 Gemeindemitglieder zu betreuen. Dabei sei der Gedanke an einen weiteren Psalmvers hilfreich: „Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen.“ In diesem speziellen Fall springe sie aber nicht über Mauern, sondern zwischen den vielfältigen Aufgaben hin und her, und dabei komme der passionierten Fußballerin und Reiterin ihre Sportlichkeit sicher zugute.

„Fußball habe ich früher mehr gespielt als heute, aber es kann gut sein, dass Sie mich mal auf einem Pferd sehen. Außerdem male und bastle ich gerne“, erzählte Nadja Schienke-Weigold an die Gottesdienstbesucher gerichtet. Sie freue sich sehr auf die von Pfarrer Wruck erwähnte Vielfältigkeit der Aufgaben. Schwerpunkte in Laupheim werden die Seelsorge und Gottesdienste in den Pflegeheimen sowie die Leitung des evangelischen Seniorenkreises sowie Besuchsdienste sein. Der Aufbau, die Weiterentwicklung und Vernetzung der Besuchsdienstarbeit werde ihren Dienst in Oberholzheim prägen, und in Ersingen stehe neben wöchentlich zwei Stunden Religionsunterricht an der Grundschule die Entwicklung von gemeinsamen Angeboten für Jung und Alt ganz oben auf der Agenda.

Feierlicher Akt

„Ich wünsche Ihnen von Herzen große Lust und Kraft, die Ihnen ihr Tun erleichtern mögen“, sagte Pfarrer Wruck. Im Kreise der Kirchengemeinderäte aller drei Gemeinderäte nahm er schließlich die feierliche Verpflichtung, Einsetzung und Segnung der neuen Diakonin vor. Ihr Mann Lukas Weigold, der ebenfalls seit April als Vikar in Wiblingen tätig ist, wo die beiden auch wohnen, und Schuldekan Michael Pfeiffer sprachen kurze Zeugenworte. Der Chor Crescendo umrahmte den Gottesdienst mit wunderbarem Gesang.

Viele gute Wünsche für die neue Diakonin

Nadja Schienke-Weigold und ihr Mann freuten sich über die Beiträge des Streichquartetts

Ein symbolisches Glas voll Staub überreichte Diakon Körner seiner neuen Amtskollegin

Viele gute Wünsche für die neue Diakonin

Der Ersinger Pfarrer Gunther Wruck nahm die feierliche Verpflichtung von Nadja Schienke-Weigold vor. (Fotos: Reiner Schick)